Das kleine Fellknäuel unter dem Tisch musternd rekapituliert Syfryd den Tag zuvor. Dieses kleine sabbernde aber doch ganz liebenswerte etwas von einem Hund… Geschmiegt an sein Bein gibt es wohl noch erschöpft von den letzten Tagen leicht blubbernde Geräusche von sich.
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Todesklaue, der treue Gefährte Syfrieds |
Was für ein Höllenritt. Sigmar und Taal mussten diese Nacht wohl auf unserer Seite gewesen sein. Ob der Wachmann der Gefängnisanlage wohl ähnlich viel Glück hatte? Seine Gesellschaft war doch nur von kurzer Dauer. Kurz nachdem wir von der Besserungsanstalt aufgebrochen waren, nach Osten unterwegs, hatte ihn doch die Panik gepackt und seinen Auftrag, Enk´s Hinrichtung zu überblicken, sehr schnell in die hintersten Gefilde seines Bewusstseins verbannt. Diese Lichtung die wir erreicht hatten, hatte wohl zu viel Ungewisses für seinen noch sehr jungen Geist.
Und doch, selten habe ich einen Mann, ob der Instabilität seiner Moral, so gewandt im Dickicht des Unterholzes verschwinden sehen, als ob Ranald persönlich seine Finger im Spiel hatte.
Ich denke, in diesem Moment doch eine Erleichterung in Hansch´s Statur erkannt zu haben. Eine Erleichterung, mehr Zeit schinden zu können, seiner Aufgabe erst zu einem späteren Zeitpunkt nachgehen zu müssen, doch einen Weg zu finden, Enk zu retten. Wie schnell sich doch alles wenden würde…