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Samstag, 28. Dezember 2013

Grummeln über das Finale (Episode 2)

Überaus besorgt, doch mit einem gewissen Erstaunen, schreibe ich euch, meinen Angehörigen von den Geschehnissen, die sich hier in Middenheim zutrugen, und erzähle euch hiermit wie entrüstet ihr sein dürft, dass das ewige Reich wahrlich eine Nation vor den Grünhauthorden abschirmt, welches so zerrüttet und marode ist, wie es jung ist - sodass ich mich hier - wie ich dies verfasse - frage, ob es denn zu schützen wert ist, was ich hier vorfinde… Folgende Geschichte hat sich tatsächlich so zugetragen, sowahr ich Vorcher, Sohn des Onk, Sohn des Idon, Sohn des Ki bin…

Die Kathedrale des Ulrics, Dämonenbeschwörer am Werk

Nachdem ich moralisch durchaus erschöpft von einer höchst fragwürdigen Gerichtsversammlung, einer berauschenden Kutschenfahrt, politisch turbulenten Diskussionen in höchsten Kreisen des menschlichen Adels, Justiz und Klerus, einem orientierungslosen Herumirren in den verwinkelten (und planlos, verschachtelt „gebauten“) Vierteln der Stadt am Berg beim Shallya-tempel angelangt war mussten wir eine Schlacht schlagen.
Doch hatten wir eigentlich einen Auftrag. Es ging…  gewissermaßen um die fachgerechten Entsorgung, eines Gegenstandes, den wir selbst aus einem Chaos-Tempel geborgen und in die Stadt gebracht hatten, um ihn nun zu vernichten. Beim Fachmann angelangt, grollte ich nicht wenig dass das besagte Artefakt entwendet worden war, ausgetauscht gegen den abgetrennten Kopf eines Zeugen von der erwähnten Gerichtsversammlung (den wir selbst aus einem Verließ gerettet hatten). 
Ich realisierte nun erst richtig die Tragweite der Intrige, in der wir uns befanden - und setzte den Beschluss diesen unehrenhaften Geschehnissen ein Ende zu bereiten. Manchmal muss an einer Gemeinschaft Material abgeschlagen werden, wie eine dicke Schicht Rost, auf einer Plastik damit jeder wieder sehen kann, was diese Skulptur überhaupt darstellen soll. Dass die Kirchengemeisnchaft des Ulrics es war, die restauriert werden musste, das konnte bloß eine kleine Gruppe von Personen erkennen: Wir. Das sogenannte „Leiterwagerl-wiederbeschaffungs-kommando“!

Leider war von unserer Gruppe, den eigentlichen Auftrag folgend nurnoch ich und Karl übrig. Der rest der Truppe befand sich in alle Winde zerstreut, in unglückliche Umstände verstrickt, wie ich zu späterer Stunde, bei einigen Bieren erfuhr.

Imrak im Käfig der Kultisten
Imrak, der angeblich bloß in einer Seitenstraße ein Nickerchen gehalten hatte, erwachte in einem Käfig. Er wurde in einem Untergrundgewölbe zu einer Schlachtbank geführt, wo er um sein Leben fürchtete, bis seine Peiniger von Rettern abgelenkt wurden und er sich daran machen konnte sich an seinem Entkommen zu versuchen.

Jzatkiel war bei diesem Elfen - Oberon - in der Ärztegilde, ständig bewusstlos dieser Junge. Er verfolgte gerade gemeinsam mit diesem architektonische Probleme, ich glaube es hatte etwas mit der instabilen Bauweise der Menschenarchitektur zu tun… mit den Fundamenten der Ärztegilde, die sich weiter erstecken sollten als sie angenommen hatten…

Verge unterstützte angeblich jemanden erfolglos dabei eine Frau zu erobern. (Doch einmal ehrlich, wen wundert das, bei seiner sonstigen Herangehensweise)

Karl spaltete sich kurzerhand von mir ab, und wurde angeblich von jemanden auf einen Turm geschleppt, wo er eine andere Person davon abhalten wollte Selbstmord zu begehen, doch sein Bemühen ihn abzuhalten half nichts, und der Mensch nahm sich selbst das Leben indem er herabsprang. (Völlig unverständlich, diese unehrenhafte Handlung, für unsereins…)

Ich selbst war, ohne weitere Abstecher, doch mit Wilson (Verges Hund) und dem Affen bald beim Ulricstempel angelangt, wo ich erneut mit Karl und Verge zusammenfinden durfte. Wir sollten unbemerkt einen Weg auf einen Balkon finden. Als ich gerade den Wert eines Glasfensters abschätzte, schleuderte Verge einen Gegenstand durch eben dieses Werk und eröffnete uns damit einen Zugang. Aber es bedurfte schon einer akrobatischen Sonderleistung um diesen nutzen zu können. Also verhalfen wir Karl in „Müller-Müller-Sackerl“-Manier zum nötigen Schwung, die Öffnung zu erreichen. Das tat er auch und vollführte einen Salto, sowie er sich unserem Sichtfeld entzog. Ein Riegel wurde geöffnet, wir traten ein… doch ein bedrohliches Scheppern klapperte uns aus dem Inneren entgegen…
Vorcher und Verge verleihen Karl den nötigen Schwung
Während Imrak sich gerade daran versuchte den Käfig zu öffnen, bekämpften Jzat und Oberon eine kleine Gruppe Kultisten unter den Fundamenten, eines großen Gebäudes. Angeblich kämpfte Jzatkiel, auf einem Altar stehend gegen mehrere Angreifer, während Oberon auf den Anführer einschlug, der sich im Schwitzkasten Imraks befand (der sich nun aus dem Käfig befreit hatte, und sich Valaya zum Dank am selben Ort aufhielt). Auf mein Hinterfragen hin wurde mir die Stützfähigkeit der Fundamente von Jzatkiel als eher fraglich geschildert. Ich werde dem Tempel bei Zeiten an die hiesige Zwergengemeinde verweisen…

Verge und ich machten uns bereit , dem herannahenden Feind alles entgegen zu stellen, was wir zu bieten hatten. Doch ließen sich die beiden gepanzerten Ritter des Ulrictempels eher wenig von uns einschüchtern, sehr erstaunlich, für Menschen. Der erste Schlag eines der Ritter ließ Verge den Tode nahe rücken. Ein weiterer Schlag und es war fast um ihn geschehen. Ein Glück (oder eher schlechte Handwerkskunst) für ihn dass sich die Hoden einer steinernen Wolfsstatue über ihm, zur rechten Zeit lösten und den Ritter ablenkten, wodurch er nun sein Leben noch eine weile behalten darf…
Karl ließ eine Salve von Pfeilen auf die metallenen, keuchenden Gestalten regnen, während Wilson und ich ihnen die Schädel einschlugen. Grimmig gaben wir keinen Zentimeter Platz und trieben sie die Stiege hinab, ich ließ Verge seine Vergeltung an einem der Krieger, der bewusstlos ertragen musste was geschah, vornehmen. Ich möchte hier schweigen, was er tat. 

Auch Jzat, Imrak und dieser Elf stolperten uns besorgt entgegen und staunten nicht schlecht was ihr alter Dawi-Ältester im Nahkampf mit diesen Möchtegern-Axtschwingern aufgeführt hatte… (Vielleicht staunten sie aber auch mehr über Verge, der eben gerade seine Vergeltung verübte)

Wir verloren kaum Zeit, rüsteten uns, flickten uns behelfsmäßig zusammen und spurteten ins Innere des Ulric-Tempels. Wir rannten durch den halbwegs beschaulichen Saal, in dem mir auffiel, dass einige der ärmlichen, winzigen Statuen die noch kleinere Bärte trugen als ein neu geborenes Zwergenweib aus den grauen Bergen, aus kostbaren, seltenen Gesteinssorten geschlagen waren - was für eine Materialverschwendung…

Gerade hatte ich diese abscheuliche Einsicht in das Wesen der Menschen überwunden, da näherten wir uns einem Ereignis, dessen Gräuel meine Weltsicht wahrscheinlich für immer prägen werden:
Der hochrangige Ulricspriester, dessen Feindschaft uns nun schon an so Gefährliche Orte geführt hatte, dessen Intrigen die Menschen Middenheims in einen Kleinkrieg versetzte ging in einem chaotischem Ritualkreis umher, stach einen nach dem anderen, seiner treuen eidverbundenen Brüdern mit einer Klinge in den Hals und beschmutzte mit deren sprudelndem Blute …. den polierten, blauen Tonalit-Boden!

Ich konnte mich natürlich nicht zurückhalten um weitere Vergehen dieser Art zu unterbinden, rannte voraus, meine treuen Begleiter hinter mir her… das erste mal dass sie richtige Rüstung trugen: kaum schneller als ich selbst. 
Der Übeltäter vergoss immer mehr Blut, doch wurden wir gebunden: im Kampfe gegen weitere seiner Lakaien, allesamt Kriegern mit dicken Rüstungen und Bärten, also wahrscheinlich das Beste, was uns Menschen entgegenschicken konnten. Liebnitz’ Gelächter tönte schrill durch den Raum, als er sich wahnwitzig den eigenen Leib aufschlitzte.
Wir konnten gerade den letzten seiner Krieger zu Boden gehen sehen, da Formierte sich eine dunkle Eminenz inmitten des blutbefleckten Ritualkreises. Er hob das bronzene, Schädel-artefakt, das wir aus dem Tempel geborgen hatten, wappnete sich mit dem zu seinem Füßen platzierten „Rüstzeug“  und überlegte keine Sekunde: er griff uns mit erhobener Axt an!
Wir konnten uns kaum formieren, ja der Elf und der Menschenjüngling unserer Gruppe konnten sich in Angst versetzt nicht einen Zoll weit bewegen. Doch Imrak und ich bewiesen den Mut der Dawi und stellten uns dem Dämonen entgegen. Ich versuche euch das Gefühl, vielleicht ein wenig überschwenglich, mit Oberons betrunkenen Worten am Ende des Tages zu beschreiben: „Die Situation glich dem Gefühl vor einem Ozean aus Blut zu stehen, und eine chaotische dunkle Welle, schiebt sich unaufhaltsam unserem Widerstand am Strande entgegen, während unsere letzte Hoffnung gleich einer winzigen Sonne am glühenden Horizont untergeht, und unsere Existenz in ein tiefrotes Licht taucht… sich raserischer Zorn über das eigene Dasein mit jedem Herzen-Schlag in den restlichen Körper ergießt!“ - Er neigt zu übertreiben wenn er betrunken ist, dieser Elf, doch etwas wahres mag in seinen wirren Worten liegen: Unabwendbar hämmerten die Hiebe des Dämonen auf uns ein, meinen starken Schildarm zermürbend. Wir fochten weiter, ohne nur an Flucht zu denken, und gaben ihm unser Metall zu spüren. Der Kampf war ein Akt einer Gruppe, die in den letzten Wochen zu einem Kettenhemd verschmiedet worden war! (wenn auch nur menschlicher Qualität… und ein wenig ungepflegt… und löchrig… naja) 

Xathrodox: Der Dämon aus dem Schädel
Dem Tode nahe betete ich zu Grimnir um Kampfesstärke, Verge konnte sich ohnehin kaum auf den Beinen halten, Imrak widerstand noch gradeso den Axthieben und auch Jzatkiel wich bereits mit größter Not der Wut des Dämonen aus. Oberon… war wie tief verankert und weiß wie Marmor hinter uns.

Doch der Dämon tat es uns gleich und ging langsam zu Boden. Ein Pfeilschuss Karls beendete das Schnauben Liebnitz’ mit einem präzisen Kopfschuss. Wir hämmerten mit letzten Bemühungen weiter auf unseren Widersacher ein. Der Bronzeschädel, glühte auf, dampfendes Blut sprudelte aus seinen Öffnungen hervor, und der Dämon schleuderte diesen mit enormer Wucht in Richtung Karls, dessen Brust er dampfend versengte. 
Ich gab dem Dämonen den Rest indem ich meinem Hammer in seinen schimmernden, gehörnten Schädel vergrub… Wir hatten überlebt… (Wenn ich auch einen Pfeil, tief im Bein stecken hatte, dank Karl) bis auf einen, der leblos am Rande des Ritualkreises lag… Verges treuester Begleiter und bester Freund: Wilson.

Ich möchte nochmal auf den Punkt der Wertigkeit zurückkommen, ob uns nicht uralte Eide zwingen, den Hüter eines Tores zu spielen, das in ein marodes Haus führt… welches von einem zerstrittenen Klan mit kindischen, unmoralischen Personen behaust wird: Ich glaube so ist es. Doch je länger ich mich hier aufhalte umso besser sehe ich unsere Aufgabe, vor die uns Kurgan Eisenbart einst stellte. Es ist ihr unbeholfenes Versuchen. Ihr ungelenktes Wollen. Ihr inneres Ringen, welches jeden einzelnen Menschen gleich der Nation der er angehört zerreisst. Und es bedarf der lenkenden Hand einer älteren, erfahreneren und vernünftigeren Nation um ihnen in Zeiten der Krise mit Tradition und Erfahrung zu sagen, worin sie ihre Ressourcen investieren sollten um möglichst hochwertige Ergebnisse aus sich selbst herauszumeisseln. Und um schonmal schlechtes Material zu erkennen, welches abgeschlagen werden muss. Ich selbst habe dies als Aufgabe zu schätzen gelernt, und wenn ihr es auch als unrentablen Abenteuermut betrachten werdet, sehe ich mich hier auch ein wenig verantwortlich für die Menschen, meiner Umgebung, und werde ihnen in ihren kurzen Leben weiterhin helfen, und mein „Ins Laund einischaun“ noch länger fortsetzen.

Eid-gebunden bitte ich euch diesen Brief vor den Augen jedweder Menschen geheim zu halten.
Grungni halt uns Wache! - Vorcher Onkson




Freitag, 12. April 2013

Khewin

"... Der Steinscheisser-Karl!"
Die sozialen Strukturen der alten Welt sind nicht nur ein bunter Fleckenteppich diverser ethnischer Menschen-Gruppen. Nein, die klassische Definition des "vernunftbegabten Wesens", fällt in dieser Welt auf ein breiteres Spektrum an Lebensformen. Der Begriff bedarf einer philosophisch-anthropologischen Neubestimmung um zu eruieren, welche Wesen, für unsere Roleplay-Gruppe überhaupt in einen Interaktionsspielraum fallen können.

Wir haben uns mehr oder minder dazu entschieden darauf zu verzichten diese Fragen zu klären, und gleich dem Affen, Hanuman, eine gewisse Vernunftbegabung gegeben... (mittlerweile konnte er sogar das Feuerspucken erlernen). Aber es scheint nicht bei dieser Kreatur zu bleiben: immer mehr primitive Lebensformen, am Rande zur Vernunftbegabung schließen sich unserer Gruppe an, die an diesem Punkt wohl als Rand-Existenzen-Magnet, als Sammelbecken sozialer Aussenseiter, repräsentativ für den Schmelzpott- Imperium erscheint. So kam es neulich, als sich die Charaktere in der Grünen Greifen Taverne (Deren Errichtung hiermit für die lange Informationsknappheit, auf diesem Blog verantwortlich gemacht wird) aufhielten, zu einem Zusammentreffen und direkten Anheuern eines beeindruckenden Begleiters, der sofort unter die Fittiche des Halblings, Karl genommen wurde: Dem Halbling, Khevin.



Also gut... zugegeben, er ist eigentlich ein Oger. Zumindest so etwas in der Art.
Doch nun zum springenden Punkt, warum ist die Vernunftbegabung gewisser Wesen in Frage zu stellen? Ganz klar: weil Halblinge, deren Vertreter in unserer Gruppe der Herr Karl Thalwirt nunmal ist, dazu neigen, unschuldigen Passanten einfach mal so, mir nichts - dir nichts, Pfeile in den Leib zu schießen! Ob es an dem Rüstungsbepackten Muskelberg lag, auf dem Karl zu diesem Zeitpunkt kompensierend, einem Moloch gleich ritt, oder ob es purer Halblings-Sadismus war ist noch unklar.

Khewin hingegen ist ein ganz vernünftiger Geselle. Seine Mama hat ihm genug Manieren beigebracht um keiner Fliege etwas anzutun und immer mit ruhiger Stimme den Dialog zu suchen. Doch neben der imperialen Abscheu gegen sozialen Kontakt mit dem Söldner-Oger/Ex-Metzgereimitarbeiters ist dies auch sein größter Nachteil. So erschrak der Muskelberg furchtbar, als bei Nacht Wildschweine im Gebüsch vermutet wurden und er brach in Tränen aus, als ihm Karl auftrug den armen Flagellaten, welchen er zuvor mit einem Pfeil gespickt hatte kaltblütig in zwei Teile zu spalten.
Khewin möchte eigentlich nicht kämpfen. Doch er hat keine Wahl - nachdem er sich beim Sturm des Chaos besonders hervortat, indem er einem aufstrebenden Chaoskrieger den Garaus gemacht hatte, wurde er damit zu einem bekannten, überqualifizierten und damit zu teuren Mitarbeiter in seiner alten Metzgerei und musste gegangen werden.
So schlimm ist das ganze aber dann auch wieder nicht für den Kleinen, zumal er sich für einen Halbling hält und nun einen intellektuell ebenbürtigen Freund in Karl gefunden hat, mit dem er schonmal J'Zatkiel oder Oberon beim "Steinscheisser-Karl-Spiel" hineinzulegen versucht.

Khewins Modell ist ein altes Ogermodell, welches wir schon so lange besitzen, dass der Autor dieses Textes nicht mehr genau weiß welcher Firma wir ihn zu verdanken haben. Es könnte sich um ein altes Harlequin-Modell handeln aber durchaus auch um eine Citadel-Miniatur. Besonders charaktervoll ist sein Gesichtsausdruck, welcher auch immer wieder zum besten gegeben wird und seine große Axt (Wenn es sich auch möglicherweise um eine Hellebarde handeln könnte).


Profil:
KGBFSTWIGEINWKCH
3321474624221619
ATTLEBSTBWIBBEWMAGWAPSP
218445-1-
Fertigkeiten:
Allgemeinbildung: Oger, Sprache: Grumbarth, Reikspiel, Suchen, Wahrnehmung, Zechen;
Talente:
Furchteinflössend, Waffenspezialisierung: Zweihänder, Generalisierte Angststörung, 


Dienstag, 26. Februar 2013

B...B...Bert

"Ha... Ha... Hallo... i bin da B... B... Bert!"
Wie lautet ein altes imperiales Sprichwort? - ein Halbling kommt selten allein. So auch Karl, der nach seinem erstmaligen zurückbleiben, mit einem neuen Begleiter im Schlepptau unsere Wege erneut kreuzte. Karl, der cholerisch seinen neuen Begleiter herumkommandierte, machte sich nichts daraus dass sein Geleitschutz, mit der riesigen Stachel-keule wegen großer Sprachdefizite, nichtmal gegen-argumentieren konnte. Die Charaktere folgten gerade einen Auftrag, genauer gesagt einer Paket-lieferung nach Schiefernrückhalt, einem kleinen Dorf, Süd-Östlich Middenheims. Einige Kilometer, diverse Komplikationen und unzählige fehlgeschlagene Artikulationsversuche später, als der Auftrag mehr oder minder nach Plan erfolgt war, das Paket zumindest als zugestellt galt, spaltete sich der neue Begleiter, Bert wieder ab.



Obwohl Bert eigentlich ein recht netter Geselle zu sein scheint und sich vor allem mit Karl stets verbunden zeigt, ist er doch auch immer bemüht seine Keule ins Gesicht J'Zatkiels' zu "plungen", jemanden zu beleidigend und zeigt sich schon fast überzeichnet erfreut über die Gewaltbereitschaft, Personen seiner Umgebung.
Besonders hervorgetan hat sich die Präsenz des Schlägers, Bert bei der Lieferung nach Schiefernvorsprung, bei der die Charaktere, nun schon zum zweiten Mal von Banditen gefangen genommen wurden, und Bert sozusagen einfach von unseren Haupakteuren zurückgelassen wurde (Wenn auch damit im Austausch mit Oberon).

Bert ist in etwa 1,75 m groß, wiegt ca. 80kg, hat braunes Haar und ebenso braune Augen. Das Modell zeigt ihn während er gerade eine Beleidigung stottert und seine Keule zum Schlag hebt.
Die grüne Gewandung verweist bereits auf jene Kleidung, die er in den nächsten, folgenden Roleplay-Sessions tragen wird... *räusper*... sollte er je wieder vorkommen... *räusper*... und auch die losgerissene, rostige Kette an seinem Arm dürfte unsere Spieler erfreuen.

Berts Profil bleibt auf weiteres un-offenbart (wenn sich auch ein Schlawiner bereits seinen Charakterbogen durchgelesen hat - obwohl es ihm ausdrücklich untersagt war).

Freitag, 8. Februar 2013

Chartoffal

"J'zatkiel! Deiner armen Schwester Chartoffal wurde dies als Geschenk überreicht... sie würde doch nie Etwas stehlen..."
... So oder so ähnlich begann einst die traurige Familienzusammenführung der beiden Kampagnen-Chipsys, im Gefängnis der Stadtwache. Doch weshalb traurig? - Nicht weil J'Zatkiel wiedermal an die zweifelhaft moralische Diebstahls-Bereitschaft seiner geliebten doch einst zurückgelassenen Familie erinnert wurde, sondern weil ihm, mit seiner Schwester, die Botschaft vom Tode seiner Mamă ereilte. Nach einigen gescheiterten Versuchen, nach so einer langen Zeit unter imperialen Menschen, Halblingen und Zwergen sich nun wieder seiner Muttersprache zu entsinnen, konnte sich J'Zatkiel doch wieder zusammenreissen und dem Schock der Botschaft zum Trotze mit seiner Schwester der Gruppe anschließen. - Nun mit einem neuen Zwischenstop auf seinem Lebensweg im Auge, das Aufsuchen seiner Chipsy Sippe, und das Antreten seines Erbes als neues Oberhaupt (Was ihm in Anbetracht seiner Kapitäns-bestrebungen nur gelegen kommt).


Chartoffal stellt also nicht nur J'Zatkiels, persönlichen NPC-Interaktionär dar sondern ist der erste, feste Pflasterstein auf seinem Weg zum Kapitän einer Mannschaft.
Sie ist eine liebreizende Gestalt, doch stellt sie mit ihren fast 17 Lebensjahren derzeit noch keine großen kämpferischen Talente unter Beweis, so weiß sie sich zumeist durch das Vorschieben ihres gelobten Bruders und/oder durch ihr hervorstechendes Attribut "Schirm-Charme-und-Melonen" durchaus eloquent zu helfen. (...und ihre Finger wissen dadurch findig die Taschen von Passanten und Charakteren zu leeren)

Doch Chartoffals Präsenz ist nicht nur Bereicherung für die sonst so unausgewogen männliche Gruppe: So mussten diese (und vor allem J'Zatkiel, dessen Tag ohnehin von hässlichen Vernarbungen verdunkelt war) Chartoffal auch noch aus den dreckigen Händen eines Slaanesh Kultes befreien, der sie auch noch opfern wollte!
Dies war eine, gruppenintern sehr beliebte Szene,
1) ... untermalt von abstruser Wiener-Walzer-Musik, ...
2) ... einem Bitch-Fight zwischen einer Slaanesh-Priesterin und einer nackten Chartoffal (bewaffnet mit einem zackigen, riesigen Chaosbuch), ...
3) ... dem Geräusch zerquetscht werdender Feinde (unter dem Gewicht eines herabfallenden Kronleuchters - dank Hanuman) ...
4) ... und dem Geschrei der Slaanesh-Anbeter, während sie von einem dem Drogenrausch verfallenen Imrak, wild kichernd, verdroschen werden.

... So gestalten sich Familienausflüge bei diesen Irrgehern immer recht fidel!

Chartoffals Modell zeigt sie bereits zukunftsweisend (trotz damit verbundenem Spoiler) mit ihrer baldigen Bewaffnung, einem Säbel und einer Pistole. Ihre Anfälligkeit für gelbe und glitzernde Sachen zeigt sich in ihrer Kleidung, und ihre "offenherzige" Art durch die Reduktion eben dieser, an bestimmten Körperregionen. Ihre Abschätzende Pose lässt sie in Bereitschaft erscheinen, doch lässt offen, welche Aktion genau nun bevorsteht.
Wir verdanken dieses tolle Metall-Modell dem Reaper-Sortiment, was sie sehr passend neben J'Zatkiels 2.Stufen Modell wirken lässt.

Profil:
KGBFSTWIGEINWKCH
2432322735283036
ATTLEBSTBWIBBEWMAGWAPSP
111324-?-
Fertigkeiten:
Charme, Schleichen, Verstecken, Wahrnehmung, Sprache: Reikspiel, Chipsy, Kunst: Tanz, +2 weitere (hier nicht angezeigt)
Talente:
Einnehmendes Wesen, Leichtfüßigkeit;

Dienstag, 29. Januar 2013

Vorcher Onkson

"Jo mei ... wos sois?"
Immer fröhlich, immer heiter, der Spaßvogel der Gruppe... oder, etwa doch die zwergisch stilechte "grantige Zwiedawurzn" [zuwider - Wurzel : (zwergisch für schlecht gelaunte Person)], als Nicht-Zwerg ist es unmöglich festzustellen ob Vorcher - Sohn des Onk, bürgerlicher Kleinhändler Zwerg und patriarchischer Kassenmeister der Gruppe gerade grinst, knurrt, kaut oder ausdruckslos dreinblickt, der buschige Bart verdeckt einfach jede sicht auf seine Mimik (was er auch gern des öfteren zum besten gibt).


Ob mit Hammer und Schild im Kampf oder Klemmbrett, Geschäftsvertrag und Leiterwagerl im zivilen Alltag steht der 1,50 m Zwerg, bei weitem nicht der kleinste der Gruppe, immer an vorderster Front. Er ist ebenso geizig wenn es ums Geld der Gruppe ausgeben, das ihm diese im Vertrauen auf seine Lese-, Schreibe- und Zählkenntnisse anvertraut hat ( der er auch der einzige im Besitz solcher ist) oder darum die Gelegenheit einem Gegner den Todesstoß zu versetzen geht.

Umgeben von lautstarken Halblingen, egozentrischen Menschen, ehrlosen Imperiums Zwergen und bisweilen sogar Elfen (!) erinnert im Nachkriegs Middenheim nur wenig and die guten alten Sitten und den zwergischen Anstand von Karak Ghirns, Vorcher Onkson's Heimstadt, und sein Weg zum Aufbau eines Handelsimperiums ist ein sehr steiniger, was den gelernten Steinmetz allerdings kein Einhalt gebietet.

Zuweilen ist er, als oft einzig geistig Anwesender der Gemeinschaft, und praktisch immer Einziger der die Tragweite sich zutragender Ereignisse erfasst, auf einem schmalen Grad zwischen Rechtschaffenheit, Gewissenhaftigkeit & Ehre, und brutaler, teils menschenverachtender Grausamkeit.
Traumata die seine Kollegen im Rausch des Schwachsinns, der Drogen oder Selbstüberschätzung verdrängen bereiteten ihm schon die eine oder ander schlaflose "Schattenpark Sitzung", ein ihm zufolge zwergisches Ritual das nicht selten Stunden dauern kann.

Profil:
KGBFSTWIGEINWKCH
4934344024403527
ATTLEBSTBWIBBEWMAGWAPSP
114343-52
Fertigkeiten:
Fahren, Feilschen, Schätzen, Suchen, Wahrnehmung, Allgemeinbildung Zwerge (+10), Kazalid (+10), Reikspiel, Kislevitisch, Lesen & Schreiben, Beruf: Steinmetz; 
Talente:
Alter Groll, Beherzt, Nachtsicht, Stämmig, Wid. gegen Magie, Zwergisches Handwerksgeschick, Gerissenheit, Verhandlungsgenie;

Mittwoch, 23. Januar 2013

Jack Bauer

Jakob Bauer, die Kampfmaschine des Ordo Fidelis: Nach einer Vergangenheit als Waibel und Kämpe der Justiz ließ er seine adeligen Auftraggeber, die sich als Chaos-Anhänger herausstellten, auffliegen und half dabei diese unschädlich zu machen.  Dies brachte ihm die Aufmerksamkeit des Ordens ein... Jakob Bauer ist (Achtung Spoiler) der Angeklagte beim großen Prozess, der Middenheim-Kampagne und seine Unschuld zu beweisen wird Aufgabe der Charaktere sein.

Anmerkung: Unsere persönliche Kampagne: Hanumans Gefolge, ist derzeit so weit fortgeschritten, als dass wir und gerade auf den Weg, in den Keller befinden, wo Jakob Bauer das letzte mal gesehen wurde, bevor er mit dem ketzerischen Buch im Arm, bewustlos und schwer verletzt aufgefunden wurde.



Bauers Ausrüstung haben wir aufgrund zu hoher Ähnlichkeit zu bereits vorkommenden, selbst eingeführten Nebencharakteren und unserer Meinung nach stilgerechterem Auftreten umgeändert: So trägt er bei uns einen Zweihänder anstelle der Axt und seine Armbrust ist mit Hoffers Pistole vertauscht.
Das Modell basiert auf diversen GW-Bausätzen und einigem Green Stuff und zeigt den NPC im Kampf, einen feindlichen Ketzer mit der Pistole anvisierend, während er mit der Parierstange des Zweihänders den Hut hebt, um besser zielen zu können.

Bauers Profil findes ihr im Band, "Aus der Asche Middenheims".

Montag, 21. Januar 2013

Ulrich Fischer

Ulrich Fischer, einer der 3 bekannten Hexenjäger der Middenheim-Kampagne. Zu Fischers Hintergrund möchten wir an dieser Stelle nur aufführen dass er der Arzt des Dreier-Gespanns des Ordo Fidelis ist, denen man durch eine glückliche Fügung begegnet. Er ist ein Ex-Verhörspezialist, Ex-Kerkermeister, dient jedoch der Gruppe nun als Arzt und vor allem bringt er auch noch so unwillige Informanten zum Reden.

Wir haben uns dazu entschieden Fischer unberitten, mit Vollglatze und vernarbtem Schädel darzustellen, nicht zuletzt, um eine gewisse Morbidität zum Ausdruck zu bringen, die im Vergleich zu ihm, die die für sich stehend durchaus düstere Erscheinung der beiden anderen Hexenjäger, ein wenig entschärfen sollte.

Fischers Profil findet ihr im Band, "Aus der Asche Middenheims".

Samstag, 19. Januar 2013

J'Zatkiel der Irrgeher

Jzatkiel der zerlauste Zigeuner Seefahrer



"Nungut..."

Ist es denkbar dass ein Chipsy, erfahrener Reisender der imperialen Seestraßen und seines Zeichen Tausendsassa, sich mit einer scheinbar ziellosen Gruppe, vom Schicksal Erfasster herumschlägt, den Mächten des Chaos und der Goblinhorden trotzt... doch zugleich erst 17 Jahre alt ist? So ist es! - doch es bedarf schon eines J'Zatkiels um diese Anforderungen zu erfüllen!


J'Zatkiel ist der Jungspunt der Gruppe - doch dies mindert nicht seine Einsatzbereitschaft, sein Engagement und sein Streben nach dem Ziel "ein mächtiger Erzmagier zu werden". Wenn er auch stets dem Zustand der Bewusstlosigkeit trotzt und seinen Speer gekonnt gegen allerlei Widrigkeiten einsetzt, ist es doch er, der am meisten von den "beschissenen" Umständen betroffen zu sein scheint.

J'Zatkiel ist ein Spielercharakter, er ist ein Mensch mit der Startkarriere Seemann, die er jedoch schon bald hinter sich bringen wird.

Das Modell ist eine Kombination aus diversen GW-Gussramen, und einigem Green-Stuff. Der Halbmond-Förmige Anhänger um seinen Hals ist ein wichtiger Gegenstand, der ihm schon so manche schlaflose Nacht bereitete.

Profil:
KG BF ST WI GE IN WK CH
37 43 32 32 39 31 35 35
ATT LEB STB WIB BEW MAG WAP SP
2 12 3 3 4 - 6 2
Fertigkeiten:
Klatsch, Klettern, Rudern, Schwimmen,Wahrnehmung, Sprache: Reikspiel, Allg.: Imp, Ausweichen, Segeln, Sprache: Chipsy, Allg.: Ödland; 
Talente:
Kühler Kopf, Wid.: Gift, Erf. Reisender, Tausendsassa, Straßenkampf, Kann bis 16 zählen!;

Freitag, 18. Januar 2013

Hanuman

Hanuman, der Affe


Nur einer hat es verdient, den Vortritt zu tun... vorauszugehen... führend seine "Hand" in Richtung des Feindes zu strecken und seinem Gefolge, primitiver Gefolgsleute Instruktionen zu geben, wie dem Feinde zu begegnen sei. Hanuman: Der selbsternannte, doch bisher unerkannte Chef des Gefolges und ohne Zweifel wichtigster NPC der Kampagne.


Die Affen Miniatur entspringt einem Schützenregiment des GW-Sortiments. Zufälligerweise ergab sich im Roleplay durch die Fertigkeiten eines Spieler-Charakters, Karl, die Möglichkeit ihm das Feuerspucken beizubringen... und wenn auch Hanumans Kompetenzen momentan erst darin liegen Wasser zu spucken und er noch nicht verstanden hat, weshalb die Kerze an seinem Schwanz befestigt ist, wird diese Kombination noch für Spielspass sorgen.

Profil:
KG BF ST WI GE IN WK CH
25 27 18 20 43 19 26 20
ATT LEB STB WIB BEW MAG WAP SP
2 8 1 2 5 - - ?
Fertigkeiten:
Wahrnehmung (+20), Klettern (+20), Schleichen, Kunst (Akrobatik); 
Talente:
Natürliche Waffen, Scharfe Sinne, Tausendsassa;