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Freitag, 17. Mai 2024

Ritorno nel quartiere

Elvino und Giuseppe, der Cane Corso in Christians Büro, nach all den Ereignissen der Nacht

Lange war nicht Zeit geblieben um sich von den Strapazen der Himmelspfeiler und der aufsehenerregenden Rückreise mit dem Chuggar zu erholen. Denn da war immer noch der alte, und doch veränderte, Moloch des Unterstegs der Vinos Gefährten und ihn selbst  einwickelte wie eine Spinne, die Ihre Beute mit einem Faden ummantelt und erst dann verzehrt wenn es nötig ist. So kam es, dass die lose Ansammlung von Gefährten, Freunden und alten Bekannten sich schnell wieder in alle Winde zerstreute. Oberon hatte er nur sporadisch gesehen seit der Rückkehr und auch alle anderen waren wohl sehr beschäftigt, kein Wunder bei all dem Zirkus der rundherum geschah.

Soweit Vino es mitbekommen hatte es während seiner Abwesenheit einen Aufruhr in der Stadt gegeben, die Söhne Sigmars eine Gruppe an Sigmariten, hatte das Handels- und Adelsviertel vor Schlimmerem bewahrt und aufgrund dessen, und weil die Stadtwache noch ausgedünnter war als Sie es schon zu Zeiten der Brüte war, hatte man Ihnen ein paar hoheitliche Aufgaben übertragen. Im Untersteg ließen sich die, zuweil etwas unwirsch agierenden, Anhänger des Sigmarkults selten blicken.

Dienstag, 28. November 2023

Se muore, muore - Himmelspfeiler 3


Nano di fuoco

Elvino hatte gerade zu einem waghalsigen Sprung angesetzt, um seine in die Bredouille gekommenen Gefährten zu unterstützen. Das eilig ausgehobene Schneeloch schütze zwar vor dem eiskalten Wind und der Witterung, doch war es auch sehr beengt und schwer gegen die ausgehungerten Wölfe zu verteidigen. Der Tileaner hatte aufgrund des Platzmangels entschieden, sich auf einem der umgeknickten Baumstämme zu postieren. Ursprünglich war es sein Ansinnen gewesen, einen oder mehrere der Biester mit seinem Bogen zu erlegen oder zumindest in die Flucht zu schlagen. Jedoch hatte es ihm eines der Tiere gleichgetan und wollte ihn in den Allerwertesten beißen, wäre da nicht sein geübter  Schwertarm gewesen, der ihn vor Schlimmerem bewahrte.

Ein letzter prüfender Blick über das Gefechtsfeld als ihm ein Feuerball den Atem raubte und den Schnee in seinen Haaren in Wasser verwandelte. Der Geruch seiner versengten Gesichtsbehaarung wurde schnell übertüncht vom Gestank der verkokelten Wölfe. Harad hatte sich wohl eine ingenieurtechnische Anleihe bei Alaric Wirrkopf genommen und die ursprünglich im Ballon verbaute Konstruktion für den Kampf adaptiert.

Donnerstag, 22. Dezember 2022

Oldenhaller Vertrag - Corsa veloce - Fuga dai topi

Oldenhaller Oldenhaller
Der Botschafter Oldenhaller

"... Daher muss ich euch bitten, absolute Verschwiegenheit über alles zu garantieren, was wir hier bereden werden." - Botschafter Oldenhaller

Kleine Dampfwölkchen welche der schnell gehende Atem von Konrad hervorrief, vergingen in der Schwärze der Zuflucht, so nannte man den abgetrennten Bereich des Handelsviertels in dem sich die weniger gesetzestreuen Bürger gerne tummelten. Elvino war noch bei den Valantinas zurückgeblieben, der Schmerz über den Verlust ihres Anführers Emilio gepaart mit dem Exodus welchen das Volk gerade durchmachte hatten ihn zum Verweilen bewogen. Vielleicht war es auch die hübsche trauernde Tochter gewesen?

Außerdem war die Aufgabe einer ungesehenen Verfolgung doch wie gemacht für einen Einzeltäter wie Konny, so sein derzeitiger Alias, ein cholerischer Tileaner würde da nur stören. Nicki oder Niklos müsste gleich aufschließen, er verharrte kurz, zupfte seine Kleidung zurecht und folgte dann weiter der Blutspur, welche die Mörder Emilios hinterlassen hatten. Es blieb keine Zeit, um auf Niklos zu warten. Der müsste selbst aufschließen, die Zuflucht oder mehr die Kanalisation darunter war so weitläufig, Konrad würde den vermeintlichen Meuchler niemals einholen, wenn er sich nicht eilte. Schnellen und doch erstaunlich leisen Schrittes kam er an eine Weggabelung.

Konrad, der Dieb, in den tiefen Gängen der Zuflucht

Dienstag, 14. Juni 2022

Annegare nella melma

 

Unterdrücktes Bedauern beim kalten Zerstören jugendlicher Schönheit. Schmerzerfüllte Rage in zerrissenem Antlitz. Vom vermeintlich jähen und abermaligen Verlust eines neuen Freundes von Trauer halb gelähmt. Und in so kurzer Zeit nun schon zum dritten, vierten gar fünften mal in existenzieller Panik um Luft und Hilfe keuchend, ringen Syfried, Vino, Oberon und Konrad erneut mit ihren überwältigenden Emotionen und stemmen sich gegen den Strudel der Gewalt, der sie in den Wahnsinn zu ziehen droht. So versuchen sie auch die letzten beiden der fünf Runenrätsel zu lösen.



Nur ein Narr würde ernsthaft behaupten sich an seine Geburt oder gar die Zeit im Mutterleib erinnern zu können, aber für einen Moment war es so, als befände er sich wieder genau in diesem. Eine Wärme umhüllte ihn, und ein flüssiges heterogenes Etwas umschloss seinen geschundenen Körper vollends, von der Sohle bis zum Scheitel. Doch was war überhaupt passiert? Gerade noch war der Söldner aus Tilea neben seinen Mitstreitern gewesen, als ihn sein Gleichgewichtssinn verließ und er kopfüber hinab stürzte. Verzweifelt hatte er versucht sich irgendwo an den glatten Oberflächen zu halten. Er wollte schreien, doch seine Kehle war von der Angst wie zugeschnürt. Unklar wie tief er fallen würde, rezitierte er in Gedanken teilweise eine Art letztes Gebet, ein flehender Gesang, welches in jeder Provinz, wenn auch leicht abgewandelt bekannt ist:


Tileanisch


Dov’è la Myrmidia?

Le porga la chioma,

Che schiava di Pavona

Gli dei la crearono.


Stringiàmci a coòrte,

Siam pronti alla morte.

Siam pronti alla morte,

La Tilea chiamò.

Reiksspiel


Wo ist die Siegesgöttin Myrmidia?

Sie möge Tilea ihr Haupt zuneigen

Denn als eine Sklavin Pavonas

Haben die Götter Sie erschaffen


Lasst uns die Reihen schließen,

Wir sind bereit zum Tod,

Wir sind bereit zum Tod,

Tilea hat gerufen!



Es war als würde sein Leben an ihm vorbeiziehen, was sonst als der sichere Tod sollte auf ihn, Elvino de Fuero, hier warten. Hinabgestürzt in die Schwärze der Vault, würde er früher oder später aufschlagen und so die Götter ihm gnädig waren würde er ein schnelles Ende finden und in Morrs Reich hinüberwandern.

Samstag, 9. April 2022

Il giro








 

Abenteuer Bericht aus der Perspektive des jungen Söldners Elvino

Der kalte Wind bließ Vino durch das fettige und vollends verdreckte strohblonde Haar. Wie viele Monde waren gekommen und gegangen, seitdem er zum letzten Mal auf dem Rücken eines Rosses geritten war. Natürlich, war dies nur ein Ackergaul, und ein alter und ausgezehrtes Vieh noch dazu, nichtsdestotrotz ist jedem Pferd der Instinkt und die ureigene Lust anheim zu galoppieren so schnell die Beine es eben noch trugen. Bei dem vom Schnee rutschigen Untergrund war es kein Nachteil, dass es einen gemächlicheren aber doch sichereren Tritt hatte, dachte Vino, der sich an die Pferde des Weingutes erinnerte, auf welchem er aufwuchs. Dort war er oft, bei weitaus höheren Temperaturen, in der Nähe von Pavona durch die Felder auf den Pferden gesessen, und hatte diverse Lasten transportiert, oder wenn gerade kein Erwachsener zu sehen war, war er selbst manches Mal die einzige Traglast des Pferdes.


„Bufala“ hatte der älteste Hengst damals geheißen, weil er stur und kräftig war wie ein Büffel, allerdings schien das Tier Gefallen an Vino genommen zu haben, da es ihn als einzigen ohne Widerspruch auf dem Rücken reiten ließ, vermutlich wegen des geringen Gewichts und der süßen Beeren die der Tileanerbub ihm ab und an zukommen ließ.


Montag, 29. November 2021

Voglio andare a casa


Elvino, Oberon und "Bürocrates" stellen sich Kultisten und einem
Widergänger am Dachboden des umkämpften westlichen Unterstegs.

Abenteuer Bericht aus der Perspektive des jungen Söldners Elvino

Ohne zu blinzeln, mit starren Augen erinnerte sich der am Rücken liegende Vino an seine Kindestage zurück. Viele Umläufe waren  noch nicht vergangen seitdem er seine Mutter  in Pavona verlassen hatte und sein unstetes Söldnerleben begann. 

Damals hatte er einen heißen Suppenkessel mit Mamas köstlicher Minestrone, ungeduldig und hungrig wie er war, angepackt, unwissentlich wie heiß er war. Ihr kennt sicherlich diesen kurzen Moment, der vergeht, ehe der Schmerz noch seinen Weg ins Mark findet. Die irrsinnigerweise anfangs empfundene, wohlige Wärme in der Handfläche schlägt um in einen beißenden, alles andere erstickenden Schmerz, der einem die Luft raubt. Nur umspielt vom Geruch der verbrennenden Haut, der Griff löste sich und der Kessel fiel zu Boden, eine Lache bildete sich, die rote Suppe versickerte im Erdboden und verteilte sich überall, vermischte sich mit Dreck und Staub und ein paar Klumpen der Einlage platschten auf den Boden. So oft wie alleine Vino diese Erfahrung schon zu einem weiseren Menschen heranwachsen ließ, teilt sie sicherlich ein jeder.


♫ Cursus Honorum - von Daniel Stimmeder

Montag, 22. Juli 2019

Pollo? Solo sopra il mio corpo morto freddo - Elvino, Oberon & Karl stuck in the Untersteg



Pollo? Solo sopra il mio corpo morto freddo
Adventure account from the perspective of the young mercenary Elvino.


Elvino briefly woke up in the cellar theatre, only to be immediately overwhelmed by searing pain hailing from his previous leg injury, resonating through his entire body, accompanied by the stench of rotten cheese. The  wound needed treatment badly, and he could feel the inflammation pulsating. 

Elvino the Tilean Mercenary
Luckily the Elf Oberon was around to tend to his wounds. He bandaged them, put some ointment on the wound and cleansed it from splinters and dirt, that had contaminated the gash.

During a lucid moment, somebody told the incapacitated mercenary that he might just survive the whole ordeal, but the amount of pain he went through made him severely question the statement. And even if he survived, would he keep his leg? Otherwise he’d just be a useless cripple unable to fight, walk, or even stand. Fever dreams entwined with reality, so he was not too sure about what happened the next couple of hours.

Oberon the Elven "Healer"
He remembered the squinty-eyed bartender offering him some sort of oddly tasting fish roll, still, better than what was usually served in the Untersteg. What’s more is thatElvino was unable to walk particularly far, so he resorted to jump on a single leg, thus he managed to investigate the cellar theatre more thoroughly.

Apparently Christian was sufficiently pleased with their “work” at the former dockyard.The motley group of Karl, Oberon and Elvino found the time to listen to the market crier, who finally brought news about the quarantine, which annoyingly was still to be prolonged. Also the authorities apparently wanted to gather further information about the incident in Heideldorf. One was to contact the guardsman by the name Basil.

Karl: Halfling, Acrobat, Bird Trainer
Summoning up all his stupidity and naivety at once, Elvino simply strolled up to the closed gate, asked for said guard in order to provide some insight about the recent events at the Wurstfest. Moreover forgot to get rid of his hidden weapons first, was quickly disarmed and subject to lengthy interrogations. He had to explain himself to a Colonel Winzik, alongside a particularily menacing looking guy called Luther. The only one who seemed only so much as half decent was a medicus from Tilea, who agreed to take a look at his naive countryman’s wounds. Vino cursed himself, nothing good has ever happened when dealing with the authorities around here, yet somehow he still thought it was a good idea to just waltz in and unabashedly talk about, albeit toned down, the highly classified events had taken place days prior.

Well, it mostly resulted in further questions, a very significant loss of weaponry, and he henceforth was required to gather intel about whatever interesting or criminal was going on in the Untersteg. Therefore he was told to report back every morning before the patrol, or else they’d find him. Reluctantly he agreed, and made his way back to the cellar theatre, exhausted by the interrogations.


Sonntag, 3. März 2019

La tua povertà mi fa incazzare - Elvino, Oberon & Karl stuck in the Untersteg


La tua povertà mi fa incazzare
Adventure account from the perspective of the young mercenary Elvino.


“Well this can’t be good”, Elvino thought to himself, they had dumped off the two ponies alongside everything else expendable, only to climb in that - only gods & dwarves know, why this thing is even flying - balloon again. While restocking on rations, Oberon had as it turned out mistakenly picked up the wrong drunk Halfling Karl, and by doing so, he was reunited with an old friend of his, who himself wasn’t actually too ecstatic about being halflingnapped after sobering up a bit.

Anyway, it was a cold, but comfortable means of transport, certainly less exhausting than traveling by foot or cart. So much the young Tilean mercenary, Harad the Dwarf, Oberon the Elf, and their short and involuntary new companion Karl had figured out: One could hardly steer this thing, let alone safely land it, which still, appeared pretty much guaranteed once they ran out of things to burn.

Mittwoch, 27. Februar 2019

Volare - Elvino & Oberon's Escape from Zharr Ungor


This blog entry may contain spoilers for the "Gand Brynd" quest series.


VOLARE
Adventure account from the perspective of the young mercenary Elvino.

High above the moonlit southern Middenland their dangerous escape leads the 
motley crewof dwarves, ponies, men, halfling and elf close by a hilltop tavern...
So there they were, having left behind the ruins of Heideldorf which burnt down to a crisp after their latest endeavours at the annual Wurstfest, and on their way to Bad Hohne. An uncommon sight one could say, the Elf Oberon and the young Tilean mercenary Elvino, who had just won the sausage eating contest at the Wurstfest. Both of them were still exerted and from all the fighting and the hardships that they endured in Heideldorf, but that’s a story for another time.

Accompanied by a young Ogre named Khevin and a monk of Morr by the name of Vergil they were headed to Bad Hohne a small town, which was well known for its hot springs. Suddenly a cracking sound broke the monotonous creaking and thumping of the cart that they were sitting on, and Elvino awoke from his light sleep.

Were they being shot at? Was that a weapon that was fired? Surely it must have been bandits of some sort, and he was about to draw his weapon, when the cart came to a halt because there were some lunatics on the road who were apparently chastising themselves with all sorts of makeshift whips and apparently praising Sigmar while doing it.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Non ho più fame - Elvino & Oberon in Heideldorf Teil 2

Der folgende Roleplay Bericht enthält Spoiler für die 1st Edition Warhammer Fantasy Roleplay Kampagne "Fear The Worst" von Michael D. Mearls

NON HO PIÙ FAME
Erlebnisbericht aus der Sicht Elvinos

Heinz Schiller, berühmt berüchtigter Wurstbaron und charismatischer Patron Heideldorfs

Seconda Parte

“Bei Myrmidia…”, Schiller lag vor Ihnen ausblutend wie frisch geschlachtetes Vieh, der Boden schnell getränkt in seinem dunklen Blut. Nur kurz inspizierten Oberon und Elvino den Leichnam, zu gefährlich und unbekannt war die Umgebung noch. Vor Ihnen öffnete sich eine Art Geheimtür zu einem weiteren Arbeitsraum.
Heinz Schiller,
Erfinder der Sonderwurst

Dieser war allerdings weitaus unordentlicher als der Schauraum ein Stockwerk über Ihnen, überall waren Blutflecken, schmutziges Werkzeug, Knochen, halb zubereitete Sonderwurst von Schiller und all das übertüncht vom penetranten Geruch der Gewürzmischung.

Es dauerte einige Augenblicke bis auch Elvino realisierte was hier vor sich ging.
An der Wand hing Kleidung, gar nicht unähnlich, jener die Bernd getragen hatte, als sie ihn beerdigten in der Ruine Schwarzenfels. Aber das konnte nicht sein, wie hätte diese hierher kommen kö…..
Ein Kloß bildete sich in Elvinos Hals, der ihm die Luft abzuschnüren drohte.

Ein flaues Gefühl im Magen, als hätte man gerade einen Schlag in die Magengrube bekommen.
Das konnte doch nicht sein, so gestört würde doch niemand handeln, und Menschenfleisch verarbeiten. Der Gedanke allein reichte, dass etwas Erbrochenes seinen Weg empor fand und mit Ekel vor sich auf den Boden gespuckt wurde. Er hatte tatsächlich schon von dieser Sonderwurst gekostet, dieser Albrecht hatte also recht mit seiner Warnung? Nachdem der Raum oberflächlich durchsucht worden war, brach Oberon auf und mit ein wenig Unterstützung durch Elvinos Nachahmfähigkeiten konnte er seines Weges ziehen und Manfred konsultieren, während Elvino erneut die Schauwerkstatt durchsuchte.


Mittwoch, 29. August 2018

Non ho più fame - Elvino & Oberon in Heideldorf

Die Ruinen der Schwarzfels Feste, bevor sie Manfred in Brand steckte

Der folgende Roleplay Bericht enthält Spoiler für die 1st Edition Warhammer Fantasy Roleplay Kampagne "Fear The Worst" von Michael D. Mearls

NON HO PIÙ FAME
Erlebnisbericht aus der Sicht Elvinos


Da waren sie nun, Elvino und das Spitzohr Oberon und schlenderten über den Marktplatz von Heideldorf, gut erkennbar als Ordnungspersonal, wie die vielen anderen Tagelöhner und Söldner die hier ein Auskommen suchten. Die Anstellung versprach ganz gutes Geld, sollte nicht allzu gefährlich sein, und scheinbar wurde sogar für Kost und Unterbringung gesorgt. Elvinos Muttersprache ist eigentlich ja das Tileanische, aber selbst er kannte die Redewendung, dass etwas zu schön ist, um wahr zu sein.
Auch war er noch ein wenig gerädert und erschöpft von diesem elenden Sumpfgebiet, dass einem bei längerer Verweildauer irgendwie auszehrte. Glücklicherweise hatten Sie dieses hinter sich gelassen, aber die Strapazen und die lange Anreise zum allseits bekannten Heideldorfer Wurstfest steckten noch Vielen in den Knochen.
„Dieser gierige Ventosa“, und noch andere tileanische Schimpfwörter gingen Elvino trotz seines jungen Alters durch den Kopf, als Heinz Schiller ihn wieder einmal zu Unrecht aufscheuchte, stets gefolgt von seinem Standardspruch, „das ziehen wir natürlich vom Lohn ab“. Dabei war er doch wirklich vollkommen unbeteiligt, irgendein ein besoffener Wurstfresser, hatte seine Trinkfestigkeit überschätzt und sich seines Humpens unfreiwilliger Weise im Fallen entledigt, sodass dieser natürlich in 1000 Stücke barst.
Wo war Oberon eigentlich? Wahrscheinlich wieder bei Kevin diesem sympathischen aber nicht sehr klugen Ogerjungen, jedenfalls konnte er solche Gespräche immer besser führen, Schiller war wahrlich jemand der einem die Zornesröte ins Gesicht treiben konnte. Aber wie sagt man? Man beißt nicht die Hand, die einen füttert.


Das Kampfgeschehen im Kellergewölbe der Schwarzfels Ruine, von links nach rechts: Franz der Mensch mit der Armbrust und Julius das sprechenden Gewächs in dessen Brust, der bizarr langgliedrige Stilz, der Chaosmagier mit dem Stielauge Pedro, der Fischmenschen Mutant Xovart, der Schleimtriefende "Hund"(?) Pfützchen, die beiden Fleischberge von Mutanten Bizz und Bubb, Oberon, Elvino, tot darunter Bernhard und vorne rechts Khewin