Mittwoch, 17. Januar 2024
"Rosenblüte wird sterben. Feuerwerk. Doppelt kalt." - Der Eiserne Hans 2
Il troll è stato trollato - Himmelspfeiler 4
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| Vino an der Klippe in den Himmelspfeilern. Wie lange kann er noch der Kälte trotzen? |
Dumpf prallte ein Wolfskadaver viele hundert Schritt weiter unten in Fels und Schnee. Vino hatte es mit seinen erkalteten und erschöpften Händen nicht erneut vermocht, eines der erlegten Tiere aufzubrechen und zu häuten. Viel Zeit hatte er damit vergeudet, der Schweiß stand ihm und seinen Kumpanen noch im Gesicht. Im offenen Feld wären die fünf ausgemergelten Vierbeiner wenig Bedrohung gewesen, aber auf der eisigen Brücke hätte ein falscher Schritt für ein vorzeitiges Lebensende genügt. Glücklicherweise waren fast alle glimpflich davon gekommen. Nur Harrad hatte einen recht tiefen Biss davongetragen, als er eines der Biester im Nahkampf in Taals ewige Jagdgründe schickte.
Die Sonne war untergegangen und sie befanden sich immer noch in der unendlichen Wildnis der Himmelspfeiler. Schon bei Tag war dies eine lebensfeindliche Umgebung, die man am besten meiden sollte, doch des nächtens kam ein Temperatursturz, der die geschwächte Truppe an ihre Grenzen brachte. Hier auf der ungeschützten Flanke des namenlosen Berges waren alle Wind und Witterung schutzlos ausgeliefert.
Mittwoch, 23. November 2022
Die Bestie von Altdorf - Teil 2
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| Gebete des Hantsch |
Morr, gnädig schließt Ihr uns in Eure Arme, wie im Schlafe so im Tod.
Für die gute Helena, zu jung zu unrecht und brutal aus dem Leben gerissen möchte ich zu Euch beten: Auf dass sie in Euren Armen Trost und Ruhe finde.
Versichern will ich ihr, dass was sie Zeit ihres Lebens als unvollendet sah nicht unvollendet belassen wird.
Versichern will ich ihr die fortwährende mütterliche Liebe der guten Minta, die sie nur zu gern nochmals in ihren Armen halten würde.
Versichern will ich ihr die freundschaftliche Liebe der guten Elsi, das bewahrend was den Tod überdauert.
Und versichern will ich ihr unsere Entschlossenheit, dieser unsäglichen Bestie der sie zum Opfer fiel ein Ende zu bereiten, auf dass kein weiteres unschuldiges Blut vergossen wird.
Montag, 19. September 2022
Memento Poenitentiam
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| Jorge Nacht - der neue Gefährte der Gruppe, noch in der Kluft seiner Askese, wie es ihm im Middengebirge gute Dienste leistete |
Geheiligt seid Ihr, oh Shallya voll der Gnaden, denn Euer Segen ist es der den Schmerz der Welt lindert.
Gehuldigt werde Euch, oh Morr, denn in Euren Armen wiegt und behütet Ihr die Träumenden und die Toten.
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| Eine gar merkwürdige Versammlung beobachtete Thorba im Morrsgarten |
Gepriesen seid Ihr, oh Verena die uns Sündern dem gerechten Schicksal zuführt.
Euch, oh Shallya, flehe ich an, die Tränen und das Leid der zu jung in Trauer gestürzten Elspeth zu lindern.
Oh Morr, erbarmt Euch ihres gemeuchelten Versprochenen Augustin der uns zu seiner von Gram gezeichneten Elspeth leitete.
Gerechtigkeit möge Augustin zur Ruhe helfen; Oh Verena, leitet mich an, dessen Genüge zu tun.
Freitag, 5. August 2022
Nuovo distretto, vecchi problemi
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| Die Dächer Altdorfs laden immer wieder zu nächtlichen Verfolgungsjagden ein. |
Mit wackeligen Beinen verließ er die aufgelegte Planke, die die Fähre mit dem Quai verband welcher am nördlichen Ufer des Talabecs angelegt war. Auf den ersten Blick erkannte Elvino, oder wie er sich nunmehr zu Tarnzwecken nannte “Silvano Materrazzi”, dass dieses Viertel weitaus wohlhabender, sicherer und merkantiler war als der dreckige Untersteg.
Tiefe Atemzüge nahm der Jüngling mit dem zerschlissenen Gesicht und ebenso abgenutzt wirkender Kleidung. Es war das Beste, das Christian entbehren konnte, der Tileaner hoffte nur, dass es nicht von Micki getragen worden war, der hatte so eine unangenehm süßliche Art. Ein typischer Fenchel wie man solche Personen im Süden nannte. Der einzige Trost für Vino war, dass Konrad vulgo Kevin Stümper neben ihm und dessen neu gewonnener Freund Nicklos der sich aber zur Tarnung Nick der Waise nannte.
Besonders kreativ waren diese imperialen Halbganoven nicht mit ihren Tarnidentitäten, aber dazu braucht man wohl die Fähigkeit Leute nachzuahmen, man möchte meinen eine ander Persönlichkeit zu mimen, die diesen beiden fehlte.
Samstag, 23. Juli 2022
Messaggio a casa
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| Unheilige Feuer brennen in der Ruinenstadt Miragliano und singen ihr schluchzend-loderndes Klagelied über die verlorenen Seelen der Soldaten und Handelsfürsten Tileas. |
Der untenstehende Text findet sich auf einem eilig zusammen gefalteten Stück Papier, offenbar ursprünglich aus Christians Bestand, ein paar auf der Rückseite hingekritzelte Notizen in Reiksspiel verraten dies. Verfasst wurde er in tileanisch von einem der wenigen schreibkundigen tileanischen Flüchtlinge oder Bühnenarbeiter, in dem Moment war dies Elvino de Fuero vollkommen gleichgültig. Er diktierte gegen einen kleinen Obolus folgende Zeilen.
Signora Rimona
Weingut “Casa natura, Puntedasce, Pavona, Tilea”
Liebste Mutter,
grausame Nachrichten ereilten mich soeben in Altdorf, der Hauptstadt des Imperiums. Weit haben mich meine Abenteuer und mein Söldnertum verschlagen, aber davon erzähle ich dir hoffentlich bald wenn wir uns wieder sehen. Mehrere Landsmänner aus unserer Heimat Tilea berichteten mir, davon dass die Hauptstadt Miragliano gefallen ist. Offenbar gab es eine Erhebung des Chaos, ich befürchte es sind die vermaleideten Skaven. Ich werde einen Boten beauftragen dich am Weingut aufzusuchen, ich bete zu Myrmidia und allen Göttern, dass du dort noch verweilt, oder zumindest, dass jemand weiß wohin es dich verschlagen hat. Der Tunnel ins Imperium ist zu. Suche dir einen Söldner, am besten einen aus meiner ehemaligen Kompanie, wir sind jene mit der Flegeltätowierung. Wenn, dass nicht funktioniert versuche einen Zwerg zu überzeugen, ich werde gut bezahlen. Lasse dich ins Imperium bringen, am besten direkt nach Altdorf, wenn dies unmöglich ist, dann verweile an einem sicheren Ort. Es gibt mehrere Möglichkeiten, entweder du besteigst ein Schiff und Manaan möge dich in einen sicheren Hafen geleiten, oder du versuchst über die Grenzgrafschaften nach Norden zu gelangen. Gehe keine unnötigen Risiken ein, wenn du es nicht bis ins Imperium schaffen kannst, bleibe an einem sicheren Ort und sende Nachricht. Ich weile in Altdorf, Untersteg, Kellertheater, jeder hier kennt mich. Alle Kosten für die Reise bezahle ich, darauf gebe ich mein Söldnerehrenwort. Kein Preis ist zu hoch, das Wichtigste ist, dass du gesund hier ankommst. Ich werde für dich sorgen Mamma. Es tut mir leid, dass ich nicht eher von mir hören habe lassen. Ich hätte dir Gold senden sollen, dann wäre die Flucht einfacher. Das Pergament neigt sich dem Ende zu, sei dir gewiss, ich bete für dich und deine sichere Ankunft hier.
In hoffnungsvoller Erwartung
Elvino de Fuero
Dienstag, 14. Juni 2022
Annegare nella melma
Nur ein Narr würde ernsthaft behaupten sich an seine Geburt oder gar die Zeit im Mutterleib erinnern zu können, aber für einen Moment war es so, als befände er sich wieder genau in diesem. Eine Wärme umhüllte ihn, und ein flüssiges heterogenes Etwas umschloss seinen geschundenen Körper vollends, von der Sohle bis zum Scheitel. Doch was war überhaupt passiert? Gerade noch war der Söldner aus Tilea neben seinen Mitstreitern gewesen, als ihn sein Gleichgewichtssinn verließ und er kopfüber hinab stürzte. Verzweifelt hatte er versucht sich irgendwo an den glatten Oberflächen zu halten. Er wollte schreien, doch seine Kehle war von der Angst wie zugeschnürt. Unklar wie tief er fallen würde, rezitierte er in Gedanken teilweise eine Art letztes Gebet, ein flehender Gesang, welches in jeder Provinz, wenn auch leicht abgewandelt bekannt ist:
Tileanisch Dov’è la Myrmidia? Le porga la chioma, Che schiava di Pavona Gli dei la crearono. Stringiàmci a coòrte, Siam pronti alla morte. Siam pronti alla morte, La Tilea chiamò. | Reiksspiel Wo ist die Siegesgöttin Myrmidia? Sie möge Tilea ihr Haupt zuneigen Denn als eine Sklavin Pavonas Haben die Götter Sie erschaffen Lasst uns die Reihen schließen, Wir sind bereit zum Tod, Wir sind bereit zum Tod, Tilea hat gerufen! |
Sonntag, 3. März 2019
La tua povertà mi fa incazzare - Elvino, Oberon & Karl stuck in the Untersteg
La tua povertà mi fa incazzare
Adventure account from the perspective of the young mercenary Elvino.
“Well this can’t be good”, Elvino thought to himself, they had dumped off the two ponies alongside everything else expendable, only to climb in that - only gods & dwarves know, why this thing is even flying - balloon again. While restocking on rations, Oberon had as it turned out mistakenly picked up the wrong drunk Halfling Karl, and by doing so, he was reunited with an old friend of his, who himself wasn’t actually too ecstatic about being halflingnapped after sobering up a bit.
Anyway, it was a cold, but comfortable means of transport, certainly less exhausting than traveling by foot or cart. So much the young Tilean mercenary, Harad the Dwarf, Oberon the Elf, and their short and involuntary new companion Karl had figured out: One could hardly steer this thing, let alone safely land it, which still, appeared pretty much guaranteed once they ran out of things to burn.
Donnerstag, 13. März 2014
Seemannsgarn in Delberz
… Dieser Junge, J´Zatkiel nennt er sich, aber bald wird er nur noch als "Der Middenfischer" bekannt sein, hehe, der hat mir auf unserer Reisen von Middenheim nach Delberz den ein oder anderen Seemannsgarn erzählt.
So meinte er zum Beispiel, der hätte eine Zille aus der Kanalisation geborgen…. hehehe, wers glaubt wird von Mannan persönlich selig gesprochen, … wer nicht kommt auch früher oder später in Morrs Garten…. wenn er denn dort hinfindet…. hehe….
Naja,… der Kleine scheint schon einiges mitgemacht zu haben…. auch wenn nicht gar alles recht glaubwürdig rüberkommt.
Er meinte doch glatt, dass er sich mit seinen drei, vier Kumpanen zusammengetan hätte und einen beschworenen Dämonen mitten in Middenheim getötet hätte!
Haha, dabei weiß doch jeder, dass sowas garnich möglich ist, kein dunkler Priester bliebe lange genug unbemerkt, als dass er ein solches Ritual zu Ende bringen könnte….
Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass man Dämonen nicht töten kann, sondern bestenfalls verbannen….
hehe, vielleicht hatter im Suff einen Mutanten erledigt, das würd ich ihm schon zutrauen…. immerhin hat er es auch mit diesem Biest ausm Middensee aufgenommen.
Das is mal wahrlich eine Heldentat…. Die Geschichte muss ich euch unbedingt erzählen!
Damit hat er nicht nur ganz Middenheim einen gefallen getan, nein, vor allem dem alten Käptn, dessn Namen ich mir nicht merken konnte. Wie hieß der noch gleich…. jedenfalls "der mit dem Fisch tanzt" nenn´ die ihn hierzulande….
Der Kleine is ihm tatsächlich nachgesprungen als ihn das Unwesen in die Tiefe des Sees gezerrt hat. Das hat er mir persönlich versichert….und einem Käptn glaubt man, wenn er sich eingesteht sein Leben einem so jungen Bengel zu verdanken…..
Außerdem habe ich selbst die Leiche dieser Abscheulichkeit, dieser Seebestie identifizieren können!
….und die war wirklich keine Schönheit: Nen aufgeplatzten Brustkorb hatte die! Mit beweglichen Rippen! Widerlich….
Der Käptn meinte, und das hat mir der Middenfischer auch bestätigt, dass dieses Unwesen damit die zerstückelten Leichenteile, die überall im See verteilt schwammen an sich gerissen hat und als eine Art menschlichen Schutzmantel getragen hat…
Mir ist gleich aufgefallen, dass die Organe allesamt schwer verletzt waren, und der kleine Middenfischer hat mir erzählt, dass er sich richtig in diese Kreatur hinein-wühlen musste hat um diese mit bloßen Händen und einem kleinen Taschenmesser von Innen zu zerfleischen…. haha, wie man in alten Mythen immer so sagt: "einen Wal bekämpft man am besten, indem man sich von ihm fressen lässt und dann von Innen bearbeitet"… das hat dann wohl auch auf diese Abscheulichkeit zugetroffen…..
Der Middenfischer hat behauptet, und das glaub ich ihm sogar, dass er, als er dem Käptn nach is, weil er ihn nich halten konnte, über den Käptn zur Kreatur geklettert is, die mit einem Höllentempo durchn See gerast is, und ihr dann mit letzter kraft und nur mim Segen von Mannan die ganze verdammte Lunge ausm Leib gerissn hat, unn mid der isser dann wieder nach oben gekommen…. weil da noch luft drinne war… Versteht ihr?
….na wie auch immer…. Prost Männer!
Auf den Middenfischer!
Samstag, 28. Dezember 2013
Grummeln über das Finale (Episode 2)
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| Die Kathedrale des Ulrics, Dämonenbeschwörer am Werk |
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| Imrak im Käfig der Kultisten |
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| Vorcher und Verge verleihen Karl den nötigen Schwung |
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| Xathrodox: Der Dämon aus dem Schädel |
Sonntag, 22. Dezember 2013
Karl auf dem Dach - Speckulationen über das Finale (Episode 1)
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| Karl über den Dächern Middenheims |
Montag, 18. November 2013
In Angelegenheiten der Toten - Abenteuerlogbuch Einzelquest Oberon 2
Jahr 2523 Imperialer Zeitrechnung, Dritter Werktag der Erntezeit
Erneut entschwindet sie mir, verblasst sie vor meinem inneren Auge, die rückblickend zwar auch nicht sorgenlose, doch von lediglich verglichen banalen Lappalien geprägte Erinnerung, ferner, trüber Studientage. Wie fremd erscheint mir mittlerweile die bloße Berührung dieser meiner abgeknickten Federkiele. Die Finger zerschlissen, Dreck unter den Nägeln, nach Tod und Abfall riechend, runzelige Falten die sich über die Handflächen ziehen - wie einst nur nach ausgiebigem Baden, dieser Tage durch andauernde durchdringende Nässe mein ständiger Begleiter. Und dieses Zittern, dieses ständige nervöse Zucken, immer wach immer nervös, als würde ja auch nur die geringste Bedrohung beim Schreiben bestehen, lediglich einige kaum erwähnenswerte längst verheilte Wunden tragen diese Finger von scharfem Papier und spitzen Federkieltrimmern, doch nicht Schmerz lässt sie zucken, sondern Erinnerung. So viele verstörende Ereignisse und Erlebnisse die zu Papier gebracht werden wollen, jeden Tag, da nun jeder der letzte sein könnte, und so wenig Zeit zwischendurch für diese spärlichen Notizen bleibt, das niederschreiben löst mir die Furcht und die Verstörung von der Seele, das rede ich mir zumindest ein. Fragt sich ob die alten Lehrmeister zuhause mit ihrer "Göttlichen Harmonie und steten Gelassenheit" in solch einer Welt besonders weit gekommen wären… Unruhe, Schlaflosigkeit und sich anbahnender Wahnsinn sind ständiger Begleiter solch finsterer Zeiten und oft unvermeidbarer Grausamkeiten. "Die Feder ist Mächtiger als das Schwert" sagen die Berufs-Schreiber der Menschen, sie haben vermutlich noch nie einen der fahrenden Schwertmeister aus der alten Heimat gesehen der eine vorbeizischende Schwalbe in eine ganze Wolke hilflos zu Boden segelnder Federn verwandelt. Doch genug der Schwelgereien, die Zeit der Hohen-Roller die sich nie der Nähe der Gefahr aussetzen ist vorbei, ich gehöre nun auch zu den Tiefe-Roller Schwalben.
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| Laienpriester Constantin |
Sonntag, 3. November 2013
1. Schlachtbericht, Bürgerkrieg im Kleinformat?
Sigmarpriester Eckhart hat nach dem Getümmel vor dem Shallya-Tempel mit dem Verantwortlichen, seines Zeichens ein Captain, das Handgemenge rekonstruiert. In diesem Schreiben möchte ich Sinngemäß alles fürs Protokoll relevante festhalten:
Im Verlauf des Gespräches behauptete der Captain, namens Shysariels oder so ähnlich (er meinte man schreibt es so wie man es spricht, aber ich habe ihn nicht genau verstanden, da er einen seltsamen mir unbekannten ausländischen Dialekt hatte), dass er von Anfang an daran glaubte, dass wir es schaffen würden den Shallya-Tempel zu halten… wahrscheinlich ist es seiner Entschlossenheit zu verdanken, dass wir nicht überrannt wurden….
Die Kampfvorbereitungen waren genauso schlicht wie auch genial, jeder der eine Waffe halten konnte - nach vorne, der Rest verschanzte sich mit einem Bogen und einer Hand voll Pfeilen hinter einer Barrikade….
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| Sigmarpriester Eckhart |
Der ältere Zwerg übernahm dann das Kommando über die später eintreffenden Stadtwachen, und ich persönlich hatte das Privileg neben dem Captain persönlich zu stehen und seine Befehle so gut ich konnte an die Männer weiterzugeben…. wie gesagt nur leider war ich mit seinem Dialekt nicht so vertraut und so kam es zu den einen oder anderen Missverständnissen…
Die Motivation unserer Leute war zum davonlaufen als wir uns gegenüber einer riesigen, perfekt formatierten Schlachtlinie vorfanden, in dessen Kern ein halbes Dutzend der bestausgebildetsten Einheit der Stadt, nämlich der Teutogengarde wütete.
Der Captain meinte, dass ihm spätestens zu diesem Zeitpunkt klar wurde, dass unsere schweren Jungs nach vorne und die Teutogen ausschalten mussten.
Zwar hatten unsere Jungs große Waffen und auch zum Teil gute Rüstungen, doch an Kampferfahrung mangelte es in unseren Reihen bei nahezu jedem!
Den genauen Schlachtverlauf habe ich nicht mehr im Kopf, es ging alles so schnell…. ich weiß nur noch, dass wir tapfer durchgehalten haben und uns nicht unterkriegen lassen haben!
Bestimmt würde der Captain bestätigen, dass unsere Einheit von Helebardisten die Mutigste und Kampfrelevanteste der Schlacht gewesen sind und, dass es nur angemessen wäre, würde ich nach einer Beförderung fragen!
Aber bescheiden wie mich der Sigmarorden gelehrt hat, werde ich mich wohl künftig mehr dem Schreiben von Schlachtberichten widmen, als an vorderster Front teil zu haben, ganz dem Vorbild meines Meisters Eckhard, der mit wichtigeren Dingen zu tun hatte, nämlich der Rekrutierung tüchtiger Soldaten für den Notfall, falls die Kompetenzen unseres Captains, der sich nur durch einen glücklichen Zufall in der Nähe befand, nicht ausgereicht hätten.
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| Middenheim |
Was vielleicht noch erwähnenswert ist: Er hat nicht einmal nach einer Bezahlung gefragt, wie es sonst so üblich ist…. normalerweise verlangt ein ausgebildeter Heerführer mehr als die Schlacht überhaupt einbringt und muss erst runtergehandelt werden auf einen vernünftigen Sold….. dieser aber scheint kein Interesse an Gold gehabt zu haben…. vielleicht weil er auch den Idealen von Sigmar folgt? oder war es ihm ein besonderes anliegen den Shallya-Tempel zu verteidigen?
Hmmm…. dieses kleine Detail muss auf jeden Fall noch geklärt werden.
Wer weiß, vielleicht wird ja darüber einmal etwas im C-Faktor stehen…
Samstag, 26. Oktober 2013
In Angelegenheiten der Toten - Abenteuerlogbuch Einzelquest Oberon
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| Die anatomischen Studien Lütterfelds, zu jener Kreatur, die am Ende des Abenteuers auf den Dächern der Stadt gestellt wurde. |
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| Oberons vergeblicher Versuch zur Heilung |
Dienstag, 2. Juli 2013
Ärger im Paradies?
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| Ein einfacher, schwarzer Orb. Am Altar, im hintersten Winkel Shubans Grabkammer. Mit letzter Kraft von Jzatkiel zerschlagen. |
Denn neben hunderten, unbeachteten Taten, bei denen sie sich gegenseitig unter die Arme greifen, ihre Leben bewahren und gemeinsam den Widrigkeiten trotzen fand Ferge, der keinen Moment auslässt "sein Ding durchzuziehen", freudig einen unbeweglichen J'Zatkiel vor... Die Gelegenheit "nutzend" verwirkte der Maskierte mit einer unanständigen Tat nicht nur J'zats Freundschaft, sondern auch noch beinahe sein Leben. Denn als dieser wieder zu sich kam, prügelte der 17 jährige wie wild auf Ferge und sein beschützedes Hündchen ein, tötete diesen beinahe. (Nicht dass jemand denkt, seine Fäuste würden das erste mal einen Spielercharakter verprügeln.... ferner sollte jemand annehmen Ferges Gelüste würden sich das erste mal an einem Hauptcharakter entladen).
So spaltete sich also Walter (Ferge), schwer verwundet von der Gruppe, von einem Zwergenbegleiter zur Oberfläche gebracht... Doch auch der Irrgeher, hatte bald wieder sein Bewusstsein (dessen Bewusstlosigkeit war auch dem Zwergenbegleiter, pädagogisch eingreifend zu verdanken) und rannte ohne Licht, seine Kumpanen zurücklassend in die Dunkelheit und tastete sich verzweifelt zur Oberfläche hoch.
Nach einigen weiteren Stunden begegneten Oberon, Karl und Walter dem Endbss-Kampf dieser Nebenquest. Doch wo war Jzatkiel? ...
Tapfer trotzten sie in der Grabkammer, fast am Sauerstoffmangel krepierend, während eine Gruppe Skelette und ein Verfluchter auf sie einhackten, den magischen Gefahren. Sein gelbes Kleid vollblutend lag Ferge bereits bewusstlos in der Ecke, als sich Oberon und Karl in einem letzten Verteidigungskampf um ihn stellten. Die gespenstische Gestalt Shubans holte erneut zum Schlag aus, da erreichte Jzatkiel in letzter Sekunde den Kampf (Überraschung!), zerschlugt ein Luft-druckrohr der Pumpanlage und flutete den Raum mit frischer Luft.
So gelang es mit neuen Kräfte, den Charakteren Shuban zu bezwingen, Ferge vor dem Tode zu bewahren (Dank eines verlorenen Schicksalspunkt) und mit einem Boot voller Schätze zur Oberfläche empor zu sprudeln.
Doch wie wird sich der Gram, den Jzat nun gegen Walter hegt weiter auswirken?... Und wie wird sich die hier noch nicht erwähnte Zwistigkeit zwischen Karl und J'Zatkiel entladen... und wird Oberon es das nächste Mal schaffen J'Zatkiel zu heilen, oder doch von ihm niedergeschlagen werden? (Und wem wird Ferge das nächste mal ein Ziegenhorn in die Arschfalte stecken?)
Wir hoffen auf das Beste... zum Wohle des Roleplays!
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| Von links: Oberon, Vorcher Onkson, Karl Thalwirth. J'Zatkiel der Irrgeher, Hanuman, Walter Ferge, Wilson, Imrak |



























