Mittwoch, 25. Mai 2022

Gigantesco verme velenoso


Vino, Syfried, Konrad, Oberon sowie der Zwerg Harad und Ingenieur Schmalfuß auf Expedition

Das Blut rauschte ihm in den Ohren und der Schweiß stand auf seiner Stirn. Sein Atem ging schwer, er war zwar sehr leise zu der Tür hin geschlichen, doch gerade als er sich um wenden wollte war er auf eine Wurzel getreten und diese war unsagbar laut unter seinem Gewicht zerknirscht worden. Hatte er zuerst ein Geräusch vernommen, und wollte deswegen umkehren oder war die Anwesenheit des etwas dünner gewordenen Mercenari, so nannte man Söldner in Tilea, schon vorher bemerkt worden. In diesem Moment war es schon müßig darüber nachzudenken, und er nahm seine Beine in die Hand, während hinter ihm eine Kakophonie an Geräuschen aufbrauste. Der Klang von unzähligen Beinchen auf Stein und Wurzeln, aber dazu gesellte sich auch ein ledernes Schmatzgeräusch.

Sonntag, 15. Mai 2022

Il disinfestatore

Zwischen Wurzeln und Gewürm erwehrt sich die Gruppe den Albino-Füßlern

Langsam rieben die klammen und schmutzigen Finger die unterlaufenen Augen des tileanischen Söldners wach. Er blickte sich um, der Bauernsohn Tobias war gerade im Begriff aufzubrechen. Dieser war, gemeinsam mit dem Elf Oberon, Ingenieur Schmalfuß und Bürokrates samt Nagetier, offenbar zuvor auf einer nächtlichen Unternehmung unterwegs. Elvino war zu müde um sich groß darüber aufzuregen, dass sie ihn mit dem Dieb Konrad alleine gelassen hatten, glücklicherweise war dieser in seinem derzeitigen Zustand aber auch keine große Gefahr.

Die Laterne und ihr blaues Licht:
Wahre Helfen in der Vault

Dienstag, 26. April 2022

Insetti maledetti


Konrad, Vino und "Bürokrates" werden im Dunkel der Wurzel verwucherten
Zwergen Vault von widerlichem Getier attackiert

Nachdem die Drehrichtung des steinernen Mechanismus korrigiert war, und das Pferd weggeführt wurde, gewann das überdimensionale Drehschloss an Momentum. Immer schneller liefen die Gruppenmitglieder, nur der von Vino abermals verfluchte Bürokrates stand nur grinsend daneben, er hatte wohl gerade seinen Nager geküsst.

 

Plötzlich ein lautes „Klonk“ fast ohne Vorwarnung blieb der gesamte Mechanismus stehen und rastete ein. Kurz zuvor war das Drehen immer anstrengender geworden, so als würde man einen Lappen auswringen, zuerst ist es ganz einfach das Wasser herauszupressen, und je fester man das ganze verdreht umso mehr Kraft muss man aufwenden. Jedenfalls, schafften es all jene die auf dem Steinkreis gelaufen waren um diesen in Drehung zu versetzen abzuspringen. Nur Elvino, der sicherlich in normalen Umständen einer der gewandtesten auf den Beinen war, schaffte es nicht. Offenbar doch noch zu geschwächt, und überanstrengt vom Laufen, verlor er das Gleichgewicht und er wurde gen Hügelkante geschleudert, wie sonst nur Steine aus Karls Steinschleuder. Er versuchte seinen Flug zu bremsen, aber nichts half. Im Augenwinkel zischte der dreckige Arm Bürokrates‘ vorbei, den Vino aber nicht greifen konnte, und knapp vor dem Rand schlug der Tileaner dumpf im Schnee auf. Das würde sicherlich einige blaue Flecken und Prellungen verursachen, aber es hätte weitaus schlimmer ausgehen können, wenn er über die Kante hinab geschleudert worden wäre. Diesen sturz hätte er nicht einmal mit dank einer abermals zufällig vorbeikommenden Lumpensammlerin überlebt, welche den Aufprall verlangsamen hätte können.

Samstag, 9. April 2022

Il giro








 

Abenteuer Bericht aus der Perspektive des jungen Söldners Elvino

Der kalte Wind bließ Vino durch das fettige und vollends verdreckte strohblonde Haar. Wie viele Monde waren gekommen und gegangen, seitdem er zum letzten Mal auf dem Rücken eines Rosses geritten war. Natürlich, war dies nur ein Ackergaul, und ein alter und ausgezehrtes Vieh noch dazu, nichtsdestotrotz ist jedem Pferd der Instinkt und die ureigene Lust anheim zu galoppieren so schnell die Beine es eben noch trugen. Bei dem vom Schnee rutschigen Untergrund war es kein Nachteil, dass es einen gemächlicheren aber doch sichereren Tritt hatte, dachte Vino, der sich an die Pferde des Weingutes erinnerte, auf welchem er aufwuchs. Dort war er oft, bei weitaus höheren Temperaturen, in der Nähe von Pavona durch die Felder auf den Pferden gesessen, und hatte diverse Lasten transportiert, oder wenn gerade kein Erwachsener zu sehen war, war er selbst manches Mal die einzige Traglast des Pferdes.


„Bufala“ hatte der älteste Hengst damals geheißen, weil er stur und kräftig war wie ein Büffel, allerdings schien das Tier Gefallen an Vino genommen zu haben, da es ihn als einzigen ohne Widerspruch auf dem Rücken reiten ließ, vermutlich wegen des geringen Gewichts und der süßen Beeren die der Tileanerbub ihm ab und an zukommen ließ.


Montag, 29. November 2021

Voglio andare a casa


Elvino, Oberon und "Bürocrates" stellen sich Kultisten und einem
Widergänger am Dachboden des umkämpften westlichen Unterstegs.

Abenteuer Bericht aus der Perspektive des jungen Söldners Elvino

Ohne zu blinzeln, mit starren Augen erinnerte sich der am Rücken liegende Vino an seine Kindestage zurück. Viele Umläufe waren  noch nicht vergangen seitdem er seine Mutter  in Pavona verlassen hatte und sein unstetes Söldnerleben begann. 

Damals hatte er einen heißen Suppenkessel mit Mamas köstlicher Minestrone, ungeduldig und hungrig wie er war, angepackt, unwissentlich wie heiß er war. Ihr kennt sicherlich diesen kurzen Moment, der vergeht, ehe der Schmerz noch seinen Weg ins Mark findet. Die irrsinnigerweise anfangs empfundene, wohlige Wärme in der Handfläche schlägt um in einen beißenden, alles andere erstickenden Schmerz, der einem die Luft raubt. Nur umspielt vom Geruch der verbrennenden Haut, der Griff löste sich und der Kessel fiel zu Boden, eine Lache bildete sich, die rote Suppe versickerte im Erdboden und verteilte sich überall, vermischte sich mit Dreck und Staub und ein paar Klumpen der Einlage platschten auf den Boden. So oft wie alleine Vino diese Erfahrung schon zu einem weiseren Menschen heranwachsen ließ, teilt sie sicherlich ein jeder.


♫ Cursus Honorum - von Daniel Stimmeder

Sonntag, 25. April 2021

In Angelegenheiten der Toten - Abenteuerlogbuch Oberon 6



Sechster Abenteuer Logbucheintrag Oberons aus dem Haus der Bal Drian

Jahr 2523 Imperialer Zeitrechnung, Unbekannter Tag im Monat Vorhexen, unter Umständen bereits Nachhexen des Folgejahrs.

Im Folgenden mein Bericht vor dem elfischen Rat Sindelfingens nach den Vorkommnissen vergangener Nacht:


"Geliebte Kinder Ishas, stolze Erben Kurnous, Brüder, Schwestern, ich trete vor euch, schwere Nachricht tragend. Schatten im Herzen, Schmerz in jedem Glied und von noch dunkel vernebeltem Geist sollen doch Hoffnung und Mahnung meiner Worte Echo sein:

Verehmt, wir haben gesiegt! Eine erste Schlacht, die seit Tagen tobt und kaum bestreitbar schien ob unserer schwindenden Kraft, in einem Krieg, von dem wir nicht wussten Teil zu sein.  Gegen einen Widersacher, der so verzweigt, so mächtig und so getrieben ist wie es den Kurzlebigen bislang selten möglich nachgesagt wurde, und der vorgibt, gemeinsamen Feind zu bekämpfen, den wir erst kürzlich wieder für besiegt und zurückgetrieben hielten.  

Unser, oder vielmehr Christians Plan, der von Tag zu Tag zunehmenden untoten Bedrohung aus dem Morrsgarten Herr zu werden bestand in drei Schritten: 

Die Innerstädtische Mauer von den ausgedünnten und dem kommenden Sturm nicht gewachsenen Stadtwachen zu übernehmen, diese gegen die wandelnden Toten zu halten und somit zu binden, anzuziehen und abzulenken und währenddessen die ominöse Quelle ihres Wiedergehens aufzuspühren und zu neutralisieren.

...

Montag, 14. September 2020

In Angelegenheiten der Toten - Abenteuerlogbuch Oberon 5





Fünfter Abenteuer Logbucheintrag Oberons aus dem Haus der Bal Drian

Jahr 2523 Imperialer Zeitrechnung, Unbekannter Tag im Monat Vorhexen


Wieder einmal ist es zu lange her, dass müde, zittrige Finger verweilen dürfen auf vertrautem Pergament. Tinte, statt Blut und Phlegma von ihnen tropfen soll. Welch wohlige Erinnerungen sie wecken, an langweilige Abende im familiären Studienzimmer und danklose Transkribier Arbeiten im Dienste kurzlebiger Doktoren, deren vermeintliche Erkenntnisse sie für die Nachwelt in diversen Sprachen festzuhalten für nötig erachteten.

'Würde ich wohl je selbst erstaunliche Taten und Entdeckungen meinen Nachkommen hinterlassen?' fragte ich mich noch in jenen Tagen voll jugendlichem Fernweh und Tatendrang. 

Dank solcher Gesinnung bin ich nun hier, der Antwort keinen Schritt näher, wenn überhaupt noch weiter davon entfernt als je zuvor.

Die letzten Tage sind ein einziges Unwetter, ein Labyrinth in meiner Erinnerung, von einem Schmerz zur nächsten Erniedrigung, zu weiterem Rückschlag führend. Und doch weilen nicht nur drohende kalte Knochenhände an meinem Hals, auch zarte Finger streifen die Lippen meiner Erinnerung, beide Stille gebietend, meditierende Reflexion. Und doch will ich mein Spiegelbild meiden, nicht länger das eines unschuldigen, naiven, noch nicht von Mordes Schuld belasteten jungen Elfensäuglings aus Marienburg, vermutlich eher die entsetzliche blasse Fratze eines gebrochenen Geistes wie einst vor Christians Turmfenster befürchte ich zu sehen. Falls das denn überhaupt real war, sonst scheint die Erscheinung keiner gesehen zu haben.

In diesem Meer aus Wahnsinn und Elend sind mir die wenigen Freunde und neu gefundenen Sippenbrüber wie Bojen dem Schiffbrüchigen, Fatalismus wie weitere Löcher in meiner sinkenden Nussschale, genug davon.

...

Dienstag, 14. Juli 2020

Catturato ad Altdorf - La quarantena è il nostro problema più piccolo











Catturato ad Altdorf - La quarantena è il nostro problema più piccolo

It is astonishing how quickly humans adapt to new circumstances, just a couple of weeks ago, Vino wouldn’t have touched that awfully smelling porridge with a stick, and now he was paying money just to get some of it in his belly. Best not to think about it's contents too much.
He had as mentioned before, accommodated himself in the Untersteg, which was still separated from the rest of Altdorf by means of quarantine.
The Tilean mercenary had made the best of the situation, or so he thought, by getting forcibly employed by a - not so official - city official who at least gave him some errands to fulfill. Such errands, as seeking contact to various people throughout the underworld, reports on death tolls and getting rid of dead bodies, making sure there wouldn't be an uprising. Just menial tasks really, and paid in board and lodging. His loyalties were, as with every mercenary, highly dependant on his pay, but for now this was all he could get, and in earnest the only people he really cared about in this forsaken city were Oberon, his elvish companion, whom he held quite dear to his heart, even though he wouldn’t let him know that. As well as Karl, the halfling, who was still recovering from his arm amputation - if only Vino had been faster…

He had lost count of how many days or weeks they were in quarantine, but it all seemed like a constant stream of injuries, setbacks and failures. They had been assaulted on various occasions, which wasn’t uncommon in this part of Altdorf, mutants had been slain, when they attacked them, and the Untersteg was still riddled with sickness, death and filth. Those who died from the “Brüte”, as they called it, were deposed. As the inhabitants found out very painfully, not all of them stayed dead. The city guard was busy fighting the undead in other inaccessible parts of the City, and the Untersteg was left to die. At least that was the impression Vino got, and even worse, they drafted the few able men and women they found to help their cause.


Montag, 22. Juli 2019

Pollo? Solo sopra il mio corpo morto freddo - Elvino, Oberon & Karl stuck in the Untersteg



Pollo? Solo sopra il mio corpo morto freddo
Adventure account from the perspective of the young mercenary Elvino.


Elvino briefly woke up in the cellar theatre, only to be immediately overwhelmed by searing pain hailing from his previous leg injury, resonating through his entire body, accompanied by the stench of rotten cheese. The  wound needed treatment badly, and he could feel the inflammation pulsating. 

Elvino the Tilean Mercenary
Luckily the Elf Oberon was around to tend to his wounds. He bandaged them, put some ointment on the wound and cleansed it from splinters and dirt, that had contaminated the gash.

During a lucid moment, somebody told the incapacitated mercenary that he might just survive the whole ordeal, but the amount of pain he went through made him severely question the statement. And even if he survived, would he keep his leg? Otherwise he’d just be a useless cripple unable to fight, walk, or even stand. Fever dreams entwined with reality, so he was not too sure about what happened the next couple of hours.

Oberon the Elven "Healer"
He remembered the squinty-eyed bartender offering him some sort of oddly tasting fish roll, still, better than what was usually served in the Untersteg. What’s more is thatElvino was unable to walk particularly far, so he resorted to jump on a single leg, thus he managed to investigate the cellar theatre more thoroughly.

Apparently Christian was sufficiently pleased with their “work” at the former dockyard.The motley group of Karl, Oberon and Elvino found the time to listen to the market crier, who finally brought news about the quarantine, which annoyingly was still to be prolonged. Also the authorities apparently wanted to gather further information about the incident in Heideldorf. One was to contact the guardsman by the name Basil.

Karl: Halfling, Acrobat, Bird Trainer
Summoning up all his stupidity and naivety at once, Elvino simply strolled up to the closed gate, asked for said guard in order to provide some insight about the recent events at the Wurstfest. Moreover forgot to get rid of his hidden weapons first, was quickly disarmed and subject to lengthy interrogations. He had to explain himself to a Colonel Winzik, alongside a particularily menacing looking guy called Luther. The only one who seemed only so much as half decent was a medicus from Tilea, who agreed to take a look at his naive countryman’s wounds. Vino cursed himself, nothing good has ever happened when dealing with the authorities around here, yet somehow he still thought it was a good idea to just waltz in and unabashedly talk about, albeit toned down, the highly classified events had taken place days prior.

Well, it mostly resulted in further questions, a very significant loss of weaponry, and he henceforth was required to gather intel about whatever interesting or criminal was going on in the Untersteg. Therefore he was told to report back every morning before the patrol, or else they’d find him. Reluctantly he agreed, and made his way back to the cellar theatre, exhausted by the interrogations.


Sonntag, 3. März 2019

La tua povertà mi fa incazzare - Elvino, Oberon & Karl stuck in the Untersteg


La tua povertà mi fa incazzare
Adventure account from the perspective of the young mercenary Elvino.


“Well this can’t be good”, Elvino thought to himself, they had dumped off the two ponies alongside everything else expendable, only to climb in that - only gods & dwarves know, why this thing is even flying - balloon again. While restocking on rations, Oberon had as it turned out mistakenly picked up the wrong drunk Halfling Karl, and by doing so, he was reunited with an old friend of his, who himself wasn’t actually too ecstatic about being halflingnapped after sobering up a bit.

Anyway, it was a cold, but comfortable means of transport, certainly less exhausting than traveling by foot or cart. So much the young Tilean mercenary, Harad the Dwarf, Oberon the Elf, and their short and involuntary new companion Karl had figured out: One could hardly steer this thing, let alone safely land it, which still, appeared pretty much guaranteed once they ran out of things to burn.

Samstag, 2. März 2019

Eskort nach Schattenglas - Teil 2

Benno, der einsame Jäger

... Glücklicherweise konnte ich den Abstand zu den Goblins ausbauen, doch dieses hüpfende Biest aus ihren Reihen blieb mir dicht auf den Fersen, und so blieb mir nichts anderes übrig, als mich ihm beim Gasthof zu stellen. Glücklicherweise hatte es mich schon zwei mal mit seinen Sprüngen verfehlt und als es im Wasser landete, konnte ich seinen Schwachpunkt ausmachen. Ich lockte es tiefer ins Wasser und sprang auf einen der schwimmenden Bäume. Auch sein letzter Sprung verfehlte mich zum Glück und ich konnte es mit meinem letzten Pfeil richten. Drei Pfeile waren insgesamt notwendig. Es wurde still um mich. Keine weiteren Gefahren in der näheren Umgebung ausmachend, machte ich mich, voller Hoffnung, meine Gefährten unbeschadet wieder zu treffen, auf den Weg zur Plattform, von der Benno gesprochen hatte.

Könnte ich bitte noch etwas von dem vorzüglichen Eintopf haben? (würfelt 09 bei Geschmack)

An der Platform angekommen, konnte ich meine Begleiter vorerst nicht ausmachen. Ich erinnerte mich an das Gebiet, sind wir doch erst Tage zuvor hier durchgekommen. Alles hatte sich verändert und vor mir tat sich ein krudes Konstrukt aus Holz und allen möglichen Materialien auf. Alles umgeben von einem warmen Nebel war das ganze Ausmaß jedoch schwer abzuschätzen. Vorsichtig machte ich mich daran, meine Gruppe zu finden. Ich konnte Bewegungen auf der Plattform ausmachen und näherte mich möglichst unauffällig, nur um festzustellen, dass ich mein Ziel erreicht hatte. So machten wir uns nach unserem Aufeinandertreffen endlich daran, Bennos ersehnte Gegenstände zu finden. Mir gelang es sehr schnell, die erwähnten Spinnentier zu finden und in diesem Prozess auch eine komische Art von Pilz zu sammeln, der wohl betäubende Eigenschaften zu besitzen vermag.

Hansch konnte wohl einen dieser Ständer ausfindig machen… Eine ekelhafte Mischung aus Goblinoberkörper und einer dieser Spinnen. Ich hatte wenig Ansporn, diesen näher zu betrachten.

Welche Schrecken belauern die Charaktere im Sumpfwald des Fuhrdienstes

Mittwoch, 27. Februar 2019

Volare - Elvino & Oberon's Escape from Zharr Ungor


This blog entry may contain spoilers for the "Gand Brynd" quest series.


VOLARE
Adventure account from the perspective of the young mercenary Elvino.

High above the moonlit southern Middenland their dangerous escape leads the 
motley crewof dwarves, ponies, men, halfling and elf close by a hilltop tavern...
So there they were, having left behind the ruins of Heideldorf which burnt down to a crisp after their latest endeavours at the annual Wurstfest, and on their way to Bad Hohne. An uncommon sight one could say, the Elf Oberon and the young Tilean mercenary Elvino, who had just won the sausage eating contest at the Wurstfest. Both of them were still exerted and from all the fighting and the hardships that they endured in Heideldorf, but that’s a story for another time.

Accompanied by a young Ogre named Khevin and a monk of Morr by the name of Vergil they were headed to Bad Hohne a small town, which was well known for its hot springs. Suddenly a cracking sound broke the monotonous creaking and thumping of the cart that they were sitting on, and Elvino awoke from his light sleep.

Were they being shot at? Was that a weapon that was fired? Surely it must have been bandits of some sort, and he was about to draw his weapon, when the cart came to a halt because there were some lunatics on the road who were apparently chastising themselves with all sorts of makeshift whips and apparently praising Sigmar while doing it.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Eskort nach Schattenglas - Teil 1

Das kleine Fellknäuel unter dem Tisch musternd rekapituliert Syfryd den Tag zuvor. Dieses kleine sabbernde aber doch ganz liebenswerte etwas von einem Hund… Geschmiegt an sein Bein gibt es wohl noch erschöpft von den letzten Tagen leicht blubbernde Geräusche von sich.

Todesklaue, der treue Gefährte Syfrieds

Was für ein Höllenritt. Sigmar und Taal mussten diese Nacht wohl auf unserer Seite gewesen sein. Ob der Wachmann der Gefängnisanlage wohl ähnlich viel Glück hatte? Seine Gesellschaft war doch nur von kurzer Dauer. Kurz nachdem wir von der Besserungsanstalt aufgebrochen waren, nach Osten unterwegs, hatte ihn doch die Panik gepackt und seinen Auftrag, Enk´s Hinrichtung zu überblicken, sehr schnell in die hintersten Gefilde seines Bewusstseins verbannt. Diese Lichtung die wir erreicht hatten, hatte wohl zu viel Ungewisses für seinen noch sehr jungen Geist.

Und doch, selten habe ich einen Mann, ob der Instabilität seiner Moral, so gewandt im Dickicht des Unterholzes verschwinden sehen, als ob Ranald persönlich seine Finger im Spiel hatte.

Ich denke, in diesem Moment doch eine Erleichterung in Hansch´s Statur erkannt zu haben. Eine Erleichterung, mehr Zeit schinden zu können, seiner Aufgabe erst zu einem späteren Zeitpunkt nachgehen zu müssen, doch einen Weg zu finden, Enk zu retten. Wie schnell sich doch alles wenden würde…

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Non ho più fame - Elvino & Oberon in Heideldorf Teil 2

Der folgende Roleplay Bericht enthält Spoiler für die 1st Edition Warhammer Fantasy Roleplay Kampagne "Fear The Worst" von Michael D. Mearls

NON HO PIÙ FAME
Erlebnisbericht aus der Sicht Elvinos

Heinz Schiller, berühmt berüchtigter Wurstbaron und charismatischer Patron Heideldorfs

Seconda Parte

“Bei Myrmidia…”, Schiller lag vor Ihnen ausblutend wie frisch geschlachtetes Vieh, der Boden schnell getränkt in seinem dunklen Blut. Nur kurz inspizierten Oberon und Elvino den Leichnam, zu gefährlich und unbekannt war die Umgebung noch. Vor Ihnen öffnete sich eine Art Geheimtür zu einem weiteren Arbeitsraum.
Heinz Schiller,
Erfinder der Sonderwurst

Dieser war allerdings weitaus unordentlicher als der Schauraum ein Stockwerk über Ihnen, überall waren Blutflecken, schmutziges Werkzeug, Knochen, halb zubereitete Sonderwurst von Schiller und all das übertüncht vom penetranten Geruch der Gewürzmischung.

Es dauerte einige Augenblicke bis auch Elvino realisierte was hier vor sich ging.
An der Wand hing Kleidung, gar nicht unähnlich, jener die Bernd getragen hatte, als sie ihn beerdigten in der Ruine Schwarzenfels. Aber das konnte nicht sein, wie hätte diese hierher kommen kö…..
Ein Kloß bildete sich in Elvinos Hals, der ihm die Luft abzuschnüren drohte.

Ein flaues Gefühl im Magen, als hätte man gerade einen Schlag in die Magengrube bekommen.
Das konnte doch nicht sein, so gestört würde doch niemand handeln, und Menschenfleisch verarbeiten. Der Gedanke allein reichte, dass etwas Erbrochenes seinen Weg empor fand und mit Ekel vor sich auf den Boden gespuckt wurde. Er hatte tatsächlich schon von dieser Sonderwurst gekostet, dieser Albrecht hatte also recht mit seiner Warnung? Nachdem der Raum oberflächlich durchsucht worden war, brach Oberon auf und mit ein wenig Unterstützung durch Elvinos Nachahmfähigkeiten konnte er seines Weges ziehen und Manfred konsultieren, während Elvino erneut die Schauwerkstatt durchsuchte.


Mittwoch, 29. August 2018

Non ho più fame - Elvino & Oberon in Heideldorf

Die Ruinen der Schwarzfels Feste, bevor sie Manfred in Brand steckte

Der folgende Roleplay Bericht enthält Spoiler für die 1st Edition Warhammer Fantasy Roleplay Kampagne "Fear The Worst" von Michael D. Mearls

NON HO PIÙ FAME
Erlebnisbericht aus der Sicht Elvinos


Da waren sie nun, Elvino und das Spitzohr Oberon und schlenderten über den Marktplatz von Heideldorf, gut erkennbar als Ordnungspersonal, wie die vielen anderen Tagelöhner und Söldner die hier ein Auskommen suchten. Die Anstellung versprach ganz gutes Geld, sollte nicht allzu gefährlich sein, und scheinbar wurde sogar für Kost und Unterbringung gesorgt. Elvinos Muttersprache ist eigentlich ja das Tileanische, aber selbst er kannte die Redewendung, dass etwas zu schön ist, um wahr zu sein.
Auch war er noch ein wenig gerädert und erschöpft von diesem elenden Sumpfgebiet, dass einem bei längerer Verweildauer irgendwie auszehrte. Glücklicherweise hatten Sie dieses hinter sich gelassen, aber die Strapazen und die lange Anreise zum allseits bekannten Heideldorfer Wurstfest steckten noch Vielen in den Knochen.
„Dieser gierige Ventosa“, und noch andere tileanische Schimpfwörter gingen Elvino trotz seines jungen Alters durch den Kopf, als Heinz Schiller ihn wieder einmal zu Unrecht aufscheuchte, stets gefolgt von seinem Standardspruch, „das ziehen wir natürlich vom Lohn ab“. Dabei war er doch wirklich vollkommen unbeteiligt, irgendein ein besoffener Wurstfresser, hatte seine Trinkfestigkeit überschätzt und sich seines Humpens unfreiwilliger Weise im Fallen entledigt, sodass dieser natürlich in 1000 Stücke barst.
Wo war Oberon eigentlich? Wahrscheinlich wieder bei Kevin diesem sympathischen aber nicht sehr klugen Ogerjungen, jedenfalls konnte er solche Gespräche immer besser führen, Schiller war wahrlich jemand der einem die Zornesröte ins Gesicht treiben konnte. Aber wie sagt man? Man beißt nicht die Hand, die einen füttert.


Das Kampfgeschehen im Kellergewölbe der Schwarzfels Ruine, von links nach rechts: Franz der Mensch mit der Armbrust und Julius das sprechenden Gewächs in dessen Brust, der bizarr langgliedrige Stilz, der Chaosmagier mit dem Stielauge Pedro, der Fischmenschen Mutant Xovart, der Schleimtriefende "Hund"(?) Pfützchen, die beiden Fleischberge von Mutanten Bizz und Bubb, Oberon, Elvino, tot darunter Bernhard und vorne rechts Khewin

Montag, 5. Februar 2018

Kammerjäger in Schattenglas

Die Schmerzen pulsieren durch meinen gesamten Körper, Schmerz ist das letzte Gefühl welches bleibt während jegliche Möglichkeit zur willentlichen Bewegung verloren gegangen ist. Lediglich krampfartige Zuckungen und sich trübendes Augenlicht. Der Nebel über mir zieht in Schwaden vorbei. Wie beseelt bewegt er sich, bildet Figuren und ich glaube etwas zu erkennen, etwas schält sich aus dem Nebel, eine Karawane am Rande einer Schlucht...
Am vordersten Wagen sehe ich mich selbst, Hantsch, sitzend, mit zwei Pilgern, einer hat sich Myrmidia verschrieben, der Andere Ulric. Nicht weiter am Gespräch interessiert wende ich den Blick zum Ende der Karawane, wo ich Syfried am Wagen eines Estalischen Dungsammlers vorfinde. Der Nebel wallt auf und es die Sonne ist nun kurz vor dem Untergehen. Syfried befindet sich nun in der Mitte der Karawane auf einer Kutsche neben einem wohlgerüsteten Kutscher. Der vorderste Wagen passiert gerade die oberste Station des Lastenliftes in die Schlucht hinab nach Unterschattenglas, als er beginnt zu beschleunigen. Dies kommt keineswegs zu früh, aus dem Waldesrand wird die Karawane angegriffen, Soldaten mit Schlingen in den Wald gezerrt. Ich sehe Syfried willkürlich in den dunklen Wald deuten, woraufhin der Kutscher seine Büchse ergreift und feuert. Die wohl von den Göttern gelenkten Schüsse scheinen zu treffen. Der Angriff währt nur kurz, die Karawane ist zu schnell und erreicht die Stadt, jedoch ist ein Soldat in der Dunkelheit des Waldes verschollen.

"Widerstand gegen Gift"
stellt sich im Laufe der Quest als wahrer Segen heraus,
Die Nebelschwaden wallen erneut auf und ich sehe mich und Syfried in einem Wachturm am Rande der Schlucht. Wir haben die kranken und verletzten Soldaten der Falkenburg zur Stadtwache Oberschattenglases gebracht. Der Kommandant, Hauptmann Euler erklärt, er könne den Soldaten nur bedingt helfen - die Diener Shallyas der ihr geweihten Herberge weigern sich den Soldaten zu helfen und den Arzt von Unterschattenglas müssten wir überzeugen zu den Soldaten zu kommen.
Wieder verschwimmt der Nebel und ein Kurzes Bild flackert auf, Syfried, der mich auf dem Weg nach Unterschattenglas heimtückisch zu Fall bringt. Nach einem Bruchteil einer Sekunde ist dieses Trugbild auch schon wieder nicht mehr zu sehen... welch seltsame Bilder - bis jetzt hatte sich doch alles so zugetragen wie die Nebel es gezeigt hatten, aber gut ...

Ein Spalt tut sich auf, ich sehe Licht, dort stehen zwei Gestalten. Sie unterhalten sich und bei der Erinnerung läuft mir wieder ein kalter Schauer den Rücken hinab. Als ich den Arzt von Schattenglas und den Beauftragten der Hanse - Phillip Dolminger - zum ersten mal belauschte ... äh, sah, berieten sie sich wegen der Leiche mehrerer Kinder, die Körper angeknabbert und mit Nestern im Leib. Die Leichen von Kindern die zuvor aus Schattenglas verschwunden sind. Und es sind mehr Kinder verschwunden als Leichen gefunden wurden.
Ich sehe uns im Vorzimmer des Arztes, hastig die Köpfe von unseren Lauschpositionen wegziehend, als Dolminger heraustritt und ohne sich vorzustellen das Gebäude verlässt. Und als nächste treten wir in das Behandlungszimmer des Arztes.

Die Leiche einer Anhängerin der
Schwesternschaft des Sigmar
im Spinnenetz verstrickt

Donnerstag, 1. Februar 2018

Elvino de Fuero

Was mich hierher brachte - ein betrunkener Tavernenschwenk


Elvino wurde vor nicht einmal ganz 18 Umläufen inmitten Tileas als Sohn einer einfachen Bauernmagd und eines durchziehenden Söldners geboren. Seine Mutter Rimona arbeitete im Dienste eines mittelständischen Gutsbesitzers und half bei der Ernte, in der Küche oder erledigte andere anfallende Tätigkeiten im Haushalte. Wie es die Götters so wollten, kreuzten sich die Wege der jungen Magd und eines tileanischen Söldners auf der Durchreise eines Abends in der örtlichen Taverne. Es wurde viel Rotwein getrunken, gelacht und geliebäugelt und der armbrusttragende Söldner, von dem nur noch der Nachname "de Fuero" bekannt ist, versprach das sprichwörtlich Blaue vom Himmel. So begab es sich, dass er nicht nur seine Habseligkeiten mitnahm in seine Kammer, sondern auch Romina bezirzen konnte, mit ihm die Nacht zu verbringen. Acht Monate später, und weit und breit kein fürsorglicher Vater in Sicht, erblickte Elvino de Fuero das Licht der alten Welt. Sein Glück war, dass gerade keine Erntezeit war und kurzzeitig auf die Dienste der Magd verzichtet werden konnte.

Das tileanische Landgut mit Pferdezucht

In Angelegenheiten der Toten - Abenteuerlogbuch Einzelquest Oberon 4

Vierter Abenteuer Logbucheintrag Oberons aus dem Haus der Bal Drian
Jahr 2523 Imperialer Zeitrechnung, Erster Wellentag der Kaldezeit


Mein antikes teutogen Rufhorn aus dem Hügelgrab des Hauptes der Lindwurm Formation im Middenländer Schadensumpf


Bizarr. 
Was bleibt mir mehr zu sagen außer dem.
Der imperialen Menschen Gewohnheiten, Umgangsformen miteinander, die Unwirtlichkeit ihres gewählten Siedlungsraumes, ihre Achtung oder vielmehr Ermangelung derselben der eigenen Ahnen, und genereller beinahe zelotische Fanatismus wenn es um die Verteidigung der einen und gleichzeitig das Ignorieren anderer ihrer religiösen Gepflogen, scheinbar je nach persönlicher und situationsbedingter Präferenz, ist mir nichts neues, oder Unerwartetes. 
Gleichsam allerorts angetroffene Unbeholfenheit im Umgang mit der eigenen Muttersprache, sorgt beinahe ebenso oft für Verwunderung, Faszination wie Amüsement - verzeiht mein Bretonisch - dass sich derartige Beobachtungen und das begeisterte Studium derselben Eigenheiten dereinst noch als zielführend erweisen sollten, hätte gewiss niemand aus meinem Ahnenhaus zu Marienburg vorhergesehen, als ich dieses seiner Zeit verließ auf der Suche nach Größe, Ruhm und Sinn…

Samstag, 16. April 2016

Hauptquest - Erste Begegnungen - Anstehende Entscheidungen


 


In Ermangelung aktueller Spielerberichte der Einzel- und Nebenquestreihen der letzten... ja, tatsächlich JAHRE, im Folgenden ein kurzer Bericht eines - vermeintlichen - Nebencharakters des alten WFRoleplay Teams.
Des so genannten, berühmt berüchtigten LWWBKs - dieser Tage zerstreut, teils verschollen oder umgekommen und seine Reihen mit neuen Weggefährten gefüllt... ja, viel hat sich getan in diesen dunklen Monaten, ohne Tagebuchnotizen, Logbucheinträge, Klatschblatt-Berichte, Tavernengerüchte,  oder Briefe nach Hause.

Wahrlich so manches gilt es aufzuholen, niederzuschreiben und zu berichten, bevor es im alles verzehrenden Schlund des Vergessens versinkt, aber, bitte, habt Nachsicht liebe Leser, immerhin sind mit Außnahme eines Halblings, alle Charaktere der aktiven Spieler Menschen!
Und so überträgt sich so mancher Charakterzug der kurzlebigen Avatare ins reale Leben der
extrem (mit blankem Überleben) beschäftigten und kaum je mit Augenblicken der Freizeit oder Muße gesegneten Studenten und Selbstständig- bzw Nicht-Berufstätigen.
Umso mehr da sie nicht nur mit Motivation, Zeitmanagement und Artikulation, ja vielleicht sogar mit dieser Tage wieder grassierendem Analphabetentum, sowie anfänglicher Demenz und Gedächtnislücken Roleplay-Erlebnis-Details betreffend zu kämpfen haben (die Rede ist von Spielern wie auch Charakteren).
Aber können wir es ihnen verdenken? Immerhin kommen sie derart oft dazu live zu spielen, dass sie sich womöglich kaum noch an vor 10 undokumentierten Spielabenden zurückliegende Geschehnisse erinnern... für wahr, sie haben unser aufrichtiges Mitleid.

Ohne weitere Umschweife jetzt aber zu angekündigtem Erlebnisbericht, Begegnungen und bevorstehenden Gefahren aus den ersten Spielabenden der anstehenden Altdorf-Hauptquest, bzw deren Vorwehen und ersten Begegnungen auf dem Weg dorthin, inklusive exklusivem Insiderwissen und Vorahnungen seitens eines direkt beteiligten Charakters, also Achtung, Spoileralarm!

Hier also, der Innere Monolog der miterlebten Geschehnisse seitens der unbändigbaren und integeren Gruppen-Ikone, Führungspersönlichkeit und Ansprechpartners bei Sinnkrisen, dem "Affen" Hanuman:


Huh Uh! Uaaaah ah ugh!

"Ah uh uh mmuahm uh ah ahaaaa uh ughfml uh. Uh ah ah iuuuh uuuh?Uh ahaah uh. Mmmmh uh. Uuhuhuh, ah ah - UHUH - ah uuuuuuh ... uhm uhuh... ahahah uhhh ih uh, ah uh uh ih, vorch uh er uh ... uhaah... uh. Banane... uh... ahgh uh uh ih ah uuuuuh chhh uh uh. uh ah aaaaah uh, uh ah ah ih uhgh. Aha uuu U uhghhh ah uh mmugh ah ah Huuugh, ah uh... Uhhhgh uh uh. ia uh uh mmmuhg uh. Haaaah uh, uhuh. Mhm. uhuhu, hu ah uh uh ahmmmh flgrmmmh! Mnamu uh uh uh uh uh uh uh uh uh uh uh uh uh uh uh uuuuuuh ah. uh. Bah uh uh Ah uh uh Na uh uh Ne uh uh! Ahuhah. Mmmmmh uh Grmluh uh Hhhruh uh uh wwruh mmmuh, mah uh, ahahm uh ah ih uh oh uh uh ah ah, ih uh ah uuuh Agh! Uh ughah. uh uh ah ih uh Mruh Grnnnnml uah UAH! uh ah uh ah uh ah uuuuuh aaaaah uh. uh uh uhh. ah. uh. uh uh uh uh uh. ah ih uh aaaah ugh ah uh... Ugh ah ih uhh uh uh uh uh. Hmuhuh ah uuuugh ahuh uh Uha? uh uh! ah uh aaaah uh uh uh uh ah mmrgl uh. hm mmmmmrrrrrgggl uh ah uuuuuuh aaaah uh. uh uh. ah ih umh uh, ahah uh."



Dienstag, 27. Mai 2014

In Angelegenheiten der Toten - Abenteuerlogbuch Einzelquest Oberon 3


Dritter Abenteuer Logbucheintrag Oberons aus dem Haus der Bal Drian

Jahr 2523 Imperialer Zeitrechnung, dritter Steuertag der Erntezeit

Die Welt der Menschen hat es mir angetan. Zweifellos sie ist grausam, schmutzig und feindselig, doch kann man an ihr wachsen und lernen wie aus keinem Buch, wie in keiner Unterrichtsstunden, sie ist bizarrer, einzigartiger und überraschender als jede Geschichte und beinahe täglich lerne ich hier neue Bekanntschaften kennen oder werde Zeuge eines kurz darauf wieder verlöschenden Lebens. 

Khewin, "Halboger" aus Middenheim
Nicht so dieser Tage, Friede ist zur unerwarteten Abwechslung eingekehrt in mein Leben hier, voll sonst so turbulenter Irrfahrten. 
Und ja, bizarr wie gesagt, für wahr, erscheinen mir immer wieder die immer neuen Möglichkeiten, die die Menschen zu finden scheinen, ihr eigenes Leben künstlich weiter zu verkürzen: 
So ward ich denn tatsächlich gewahr, dass sie sich kreuzen können, mit den anderen Rassen der jüngeren Schöpfung! 
Der mir bislang als kleingewachsener Oger erscheinender flüchtige Bekannte Khewin - die genaue Schreibweise seines Namens ist noch weiterhin Anreger meiner Fantasie, und den bei meinen weiteren Reisen bei mir zu haben, durchaus als der Kampfkraft meiner kleinen Entourage nicht gering zuträglich scheint, ich aufgespürt und zuhause besucht habe - erwies sich doch tatsächlich als Halb-Oger, seine Mutter, eine zierliche kleine Frau als gänzlich menschlich! 
Welch faszinierende Erkenntnis! Wie bereits angedeutet, der Fortpflanzungsakt allein muss für die Dame eine gar unerforscht neue Art der stark lebensbedrohlichen Erfahrungen gewesen sein und war zweifellos, oder so zumindest in meiner Vorstellung, mit Rippenbrüchen, inneren Blutungen, Prellungen, Verstauchungen und schweren physischen und mentalen Traumata verbunden. 
Doch wäre dies auch zwischen Menschen und Halblingen möglich, die sie mir ähnlich nahe mit ihnen verwandt scheinen wie die Oger?…


Donnerstag, 13. März 2014

Seemannsgarn in Delberz

Seemannsgarn des jungen Mannan-Priesters in seinem Stammlokal am Hafen von Delberz:

… Dieser Junge, J´Zatkiel nennt er sich, aber bald wird er nur noch als "Der Middenfischer" bekannt sein, hehe, der hat mir auf unserer Reisen von Middenheim nach Delberz den ein oder anderen Seemannsgarn erzählt.
So meinte er zum Beispiel, der hätte eine Zille aus der Kanalisation geborgen…. hehehe, wers glaubt wird von Mannan persönlich selig gesprochen, … wer nicht kommt auch früher oder später in Morrs Garten…. wenn er denn dort hinfindet…. hehe….



Naja,… der Kleine scheint schon einiges mitgemacht zu haben…. auch wenn nicht gar alles recht glaubwürdig rüberkommt.
Er meinte doch glatt, dass er sich mit seinen drei, vier Kumpanen zusammengetan hätte und einen beschworenen Dämonen mitten in Middenheim getötet hätte!
Haha, dabei weiß doch jeder, dass sowas garnich möglich ist, kein dunkler Priester bliebe lange genug unbemerkt, als dass er ein solches Ritual zu Ende bringen könnte….
Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass man Dämonen nicht töten kann, sondern bestenfalls verbannen….
hehe, vielleicht hatter im Suff einen Mutanten erledigt, das würd ich ihm schon zutrauen…. immerhin hat er es auch mit diesem Biest ausm Middensee aufgenommen.
Das is mal wahrlich eine Heldentat…. Die Geschichte muss ich euch unbedingt erzählen!
Damit hat er nicht nur ganz Middenheim einen gefallen getan, nein, vor allem dem alten Käptn, dessn Namen ich mir nicht merken konnte. Wie hieß der noch gleich…. jedenfalls "der mit dem Fisch tanzt" nenn´ die ihn hierzulande….
Der Kleine is ihm tatsächlich nachgesprungen als ihn das Unwesen in die Tiefe des Sees gezerrt hat. Das hat er mir persönlich versichert….und einem Käptn glaubt man, wenn er sich eingesteht sein Leben einem so jungen Bengel zu verdanken…..
Außerdem habe ich selbst die Leiche dieser Abscheulichkeit, dieser Seebestie identifizieren können!
….und die war wirklich keine Schönheit: Nen aufgeplatzten Brustkorb hatte die! Mit beweglichen Rippen! Widerlich….
Der Käptn meinte, und das hat mir der Middenfischer auch bestätigt, dass dieses Unwesen damit die zerstückelten Leichenteile, die überall im See verteilt schwammen an sich gerissen hat und als eine Art menschlichen Schutzmantel getragen hat…
Mir ist gleich aufgefallen, dass die Organe allesamt schwer verletzt waren, und der kleine Middenfischer hat mir erzählt, dass er sich richtig in diese Kreatur hinein-wühlen musste hat um diese mit bloßen Händen und einem kleinen Taschenmesser von Innen zu zerfleischen…. haha, wie man in alten Mythen immer so sagt: "einen Wal bekämpft man am besten, indem man sich von ihm fressen lässt und dann von Innen bearbeitet"… das hat dann wohl auch auf diese Abscheulichkeit zugetroffen…..



Der Middenfischer hat behauptet, und das glaub ich ihm sogar, dass er, als er dem Käptn nach is, weil er ihn nich halten konnte, über den Käptn zur Kreatur geklettert is, die mit einem Höllentempo durchn See gerast is, und ihr dann mit letzter kraft und nur mim Segen von Mannan die ganze verdammte Lunge ausm Leib gerissn hat, unn mid der isser dann wieder nach oben gekommen….  weil da noch luft drinne war…  Versteht ihr?

….na wie auch immer…. Prost Männer!
Auf den Middenfischer!

Samstag, 28. Dezember 2013

Grummeln über das Finale (Episode 2)

Überaus besorgt, doch mit einem gewissen Erstaunen, schreibe ich euch, meinen Angehörigen von den Geschehnissen, die sich hier in Middenheim zutrugen, und erzähle euch hiermit wie entrüstet ihr sein dürft, dass das ewige Reich wahrlich eine Nation vor den Grünhauthorden abschirmt, welches so zerrüttet und marode ist, wie es jung ist - sodass ich mich hier - wie ich dies verfasse - frage, ob es denn zu schützen wert ist, was ich hier vorfinde… Folgende Geschichte hat sich tatsächlich so zugetragen, sowahr ich Vorcher, Sohn des Onk, Sohn des Idon, Sohn des Ki bin…

Die Kathedrale des Ulrics, Dämonenbeschwörer am Werk

Nachdem ich moralisch durchaus erschöpft von einer höchst fragwürdigen Gerichtsversammlung, einer berauschenden Kutschenfahrt, politisch turbulenten Diskussionen in höchsten Kreisen des menschlichen Adels, Justiz und Klerus, einem orientierungslosen Herumirren in den verwinkelten (und planlos, verschachtelt „gebauten“) Vierteln der Stadt am Berg beim Shallya-tempel angelangt war mussten wir eine Schlacht schlagen.
Doch hatten wir eigentlich einen Auftrag. Es ging…  gewissermaßen um die fachgerechten Entsorgung, eines Gegenstandes, den wir selbst aus einem Chaos-Tempel geborgen und in die Stadt gebracht hatten, um ihn nun zu vernichten. Beim Fachmann angelangt, grollte ich nicht wenig dass das besagte Artefakt entwendet worden war, ausgetauscht gegen den abgetrennten Kopf eines Zeugen von der erwähnten Gerichtsversammlung (den wir selbst aus einem Verließ gerettet hatten). 
Ich realisierte nun erst richtig die Tragweite der Intrige, in der wir uns befanden - und setzte den Beschluss diesen unehrenhaften Geschehnissen ein Ende zu bereiten. Manchmal muss an einer Gemeinschaft Material abgeschlagen werden, wie eine dicke Schicht Rost, auf einer Plastik damit jeder wieder sehen kann, was diese Skulptur überhaupt darstellen soll. Dass die Kirchengemeisnchaft des Ulrics es war, die restauriert werden musste, das konnte bloß eine kleine Gruppe von Personen erkennen: Wir. Das sogenannte „Leiterwagerl-wiederbeschaffungs-kommando“!

Leider war von unserer Gruppe, den eigentlichen Auftrag folgend nurnoch ich und Karl übrig. Der rest der Truppe befand sich in alle Winde zerstreut, in unglückliche Umstände verstrickt, wie ich zu späterer Stunde, bei einigen Bieren erfuhr.

Imrak im Käfig der Kultisten
Imrak, der angeblich bloß in einer Seitenstraße ein Nickerchen gehalten hatte, erwachte in einem Käfig. Er wurde in einem Untergrundgewölbe zu einer Schlachtbank geführt, wo er um sein Leben fürchtete, bis seine Peiniger von Rettern abgelenkt wurden und er sich daran machen konnte sich an seinem Entkommen zu versuchen.

Jzatkiel war bei diesem Elfen - Oberon - in der Ärztegilde, ständig bewusstlos dieser Junge. Er verfolgte gerade gemeinsam mit diesem architektonische Probleme, ich glaube es hatte etwas mit der instabilen Bauweise der Menschenarchitektur zu tun… mit den Fundamenten der Ärztegilde, die sich weiter erstecken sollten als sie angenommen hatten…

Verge unterstützte angeblich jemanden erfolglos dabei eine Frau zu erobern. (Doch einmal ehrlich, wen wundert das, bei seiner sonstigen Herangehensweise)

Karl spaltete sich kurzerhand von mir ab, und wurde angeblich von jemanden auf einen Turm geschleppt, wo er eine andere Person davon abhalten wollte Selbstmord zu begehen, doch sein Bemühen ihn abzuhalten half nichts, und der Mensch nahm sich selbst das Leben indem er herabsprang. (Völlig unverständlich, diese unehrenhafte Handlung, für unsereins…)

Ich selbst war, ohne weitere Abstecher, doch mit Wilson (Verges Hund) und dem Affen bald beim Ulricstempel angelangt, wo ich erneut mit Karl und Verge zusammenfinden durfte. Wir sollten unbemerkt einen Weg auf einen Balkon finden. Als ich gerade den Wert eines Glasfensters abschätzte, schleuderte Verge einen Gegenstand durch eben dieses Werk und eröffnete uns damit einen Zugang. Aber es bedurfte schon einer akrobatischen Sonderleistung um diesen nutzen zu können. Also verhalfen wir Karl in „Müller-Müller-Sackerl“-Manier zum nötigen Schwung, die Öffnung zu erreichen. Das tat er auch und vollführte einen Salto, sowie er sich unserem Sichtfeld entzog. Ein Riegel wurde geöffnet, wir traten ein… doch ein bedrohliches Scheppern klapperte uns aus dem Inneren entgegen…
Vorcher und Verge verleihen Karl den nötigen Schwung
Während Imrak sich gerade daran versuchte den Käfig zu öffnen, bekämpften Jzat und Oberon eine kleine Gruppe Kultisten unter den Fundamenten, eines großen Gebäudes. Angeblich kämpfte Jzatkiel, auf einem Altar stehend gegen mehrere Angreifer, während Oberon auf den Anführer einschlug, der sich im Schwitzkasten Imraks befand (der sich nun aus dem Käfig befreit hatte, und sich Valaya zum Dank am selben Ort aufhielt). Auf mein Hinterfragen hin wurde mir die Stützfähigkeit der Fundamente von Jzatkiel als eher fraglich geschildert. Ich werde dem Tempel bei Zeiten an die hiesige Zwergengemeinde verweisen…

Verge und ich machten uns bereit , dem herannahenden Feind alles entgegen zu stellen, was wir zu bieten hatten. Doch ließen sich die beiden gepanzerten Ritter des Ulrictempels eher wenig von uns einschüchtern, sehr erstaunlich, für Menschen. Der erste Schlag eines der Ritter ließ Verge den Tode nahe rücken. Ein weiterer Schlag und es war fast um ihn geschehen. Ein Glück (oder eher schlechte Handwerkskunst) für ihn dass sich die Hoden einer steinernen Wolfsstatue über ihm, zur rechten Zeit lösten und den Ritter ablenkten, wodurch er nun sein Leben noch eine weile behalten darf…
Karl ließ eine Salve von Pfeilen auf die metallenen, keuchenden Gestalten regnen, während Wilson und ich ihnen die Schädel einschlugen. Grimmig gaben wir keinen Zentimeter Platz und trieben sie die Stiege hinab, ich ließ Verge seine Vergeltung an einem der Krieger, der bewusstlos ertragen musste was geschah, vornehmen. Ich möchte hier schweigen, was er tat. 

Auch Jzat, Imrak und dieser Elf stolperten uns besorgt entgegen und staunten nicht schlecht was ihr alter Dawi-Ältester im Nahkampf mit diesen Möchtegern-Axtschwingern aufgeführt hatte… (Vielleicht staunten sie aber auch mehr über Verge, der eben gerade seine Vergeltung verübte)

Wir verloren kaum Zeit, rüsteten uns, flickten uns behelfsmäßig zusammen und spurteten ins Innere des Ulric-Tempels. Wir rannten durch den halbwegs beschaulichen Saal, in dem mir auffiel, dass einige der ärmlichen, winzigen Statuen die noch kleinere Bärte trugen als ein neu geborenes Zwergenweib aus den grauen Bergen, aus kostbaren, seltenen Gesteinssorten geschlagen waren - was für eine Materialverschwendung…

Gerade hatte ich diese abscheuliche Einsicht in das Wesen der Menschen überwunden, da näherten wir uns einem Ereignis, dessen Gräuel meine Weltsicht wahrscheinlich für immer prägen werden:
Der hochrangige Ulricspriester, dessen Feindschaft uns nun schon an so Gefährliche Orte geführt hatte, dessen Intrigen die Menschen Middenheims in einen Kleinkrieg versetzte ging in einem chaotischem Ritualkreis umher, stach einen nach dem anderen, seiner treuen eidverbundenen Brüdern mit einer Klinge in den Hals und beschmutzte mit deren sprudelndem Blute …. den polierten, blauen Tonalit-Boden!

Ich konnte mich natürlich nicht zurückhalten um weitere Vergehen dieser Art zu unterbinden, rannte voraus, meine treuen Begleiter hinter mir her… das erste mal dass sie richtige Rüstung trugen: kaum schneller als ich selbst. 
Der Übeltäter vergoss immer mehr Blut, doch wurden wir gebunden: im Kampfe gegen weitere seiner Lakaien, allesamt Kriegern mit dicken Rüstungen und Bärten, also wahrscheinlich das Beste, was uns Menschen entgegenschicken konnten. Liebnitz’ Gelächter tönte schrill durch den Raum, als er sich wahnwitzig den eigenen Leib aufschlitzte.
Wir konnten gerade den letzten seiner Krieger zu Boden gehen sehen, da Formierte sich eine dunkle Eminenz inmitten des blutbefleckten Ritualkreises. Er hob das bronzene, Schädel-artefakt, das wir aus dem Tempel geborgen hatten, wappnete sich mit dem zu seinem Füßen platzierten „Rüstzeug“  und überlegte keine Sekunde: er griff uns mit erhobener Axt an!
Wir konnten uns kaum formieren, ja der Elf und der Menschenjüngling unserer Gruppe konnten sich in Angst versetzt nicht einen Zoll weit bewegen. Doch Imrak und ich bewiesen den Mut der Dawi und stellten uns dem Dämonen entgegen. Ich versuche euch das Gefühl, vielleicht ein wenig überschwenglich, mit Oberons betrunkenen Worten am Ende des Tages zu beschreiben: „Die Situation glich dem Gefühl vor einem Ozean aus Blut zu stehen, und eine chaotische dunkle Welle, schiebt sich unaufhaltsam unserem Widerstand am Strande entgegen, während unsere letzte Hoffnung gleich einer winzigen Sonne am glühenden Horizont untergeht, und unsere Existenz in ein tiefrotes Licht taucht… sich raserischer Zorn über das eigene Dasein mit jedem Herzen-Schlag in den restlichen Körper ergießt!“ - Er neigt zu übertreiben wenn er betrunken ist, dieser Elf, doch etwas wahres mag in seinen wirren Worten liegen: Unabwendbar hämmerten die Hiebe des Dämonen auf uns ein, meinen starken Schildarm zermürbend. Wir fochten weiter, ohne nur an Flucht zu denken, und gaben ihm unser Metall zu spüren. Der Kampf war ein Akt einer Gruppe, die in den letzten Wochen zu einem Kettenhemd verschmiedet worden war! (wenn auch nur menschlicher Qualität… und ein wenig ungepflegt… und löchrig… naja) 

Xathrodox: Der Dämon aus dem Schädel
Dem Tode nahe betete ich zu Grimnir um Kampfesstärke, Verge konnte sich ohnehin kaum auf den Beinen halten, Imrak widerstand noch gradeso den Axthieben und auch Jzatkiel wich bereits mit größter Not der Wut des Dämonen aus. Oberon… war wie tief verankert und weiß wie Marmor hinter uns.

Doch der Dämon tat es uns gleich und ging langsam zu Boden. Ein Pfeilschuss Karls beendete das Schnauben Liebnitz’ mit einem präzisen Kopfschuss. Wir hämmerten mit letzten Bemühungen weiter auf unseren Widersacher ein. Der Bronzeschädel, glühte auf, dampfendes Blut sprudelte aus seinen Öffnungen hervor, und der Dämon schleuderte diesen mit enormer Wucht in Richtung Karls, dessen Brust er dampfend versengte. 
Ich gab dem Dämonen den Rest indem ich meinem Hammer in seinen schimmernden, gehörnten Schädel vergrub… Wir hatten überlebt… (Wenn ich auch einen Pfeil, tief im Bein stecken hatte, dank Karl) bis auf einen, der leblos am Rande des Ritualkreises lag… Verges treuester Begleiter und bester Freund: Wilson.

Ich möchte nochmal auf den Punkt der Wertigkeit zurückkommen, ob uns nicht uralte Eide zwingen, den Hüter eines Tores zu spielen, das in ein marodes Haus führt… welches von einem zerstrittenen Klan mit kindischen, unmoralischen Personen behaust wird: Ich glaube so ist es. Doch je länger ich mich hier aufhalte umso besser sehe ich unsere Aufgabe, vor die uns Kurgan Eisenbart einst stellte. Es ist ihr unbeholfenes Versuchen. Ihr ungelenktes Wollen. Ihr inneres Ringen, welches jeden einzelnen Menschen gleich der Nation der er angehört zerreisst. Und es bedarf der lenkenden Hand einer älteren, erfahreneren und vernünftigeren Nation um ihnen in Zeiten der Krise mit Tradition und Erfahrung zu sagen, worin sie ihre Ressourcen investieren sollten um möglichst hochwertige Ergebnisse aus sich selbst herauszumeisseln. Und um schonmal schlechtes Material zu erkennen, welches abgeschlagen werden muss. Ich selbst habe dies als Aufgabe zu schätzen gelernt, und wenn ihr es auch als unrentablen Abenteuermut betrachten werdet, sehe ich mich hier auch ein wenig verantwortlich für die Menschen, meiner Umgebung, und werde ihnen in ihren kurzen Leben weiterhin helfen, und mein „Ins Laund einischaun“ noch länger fortsetzen.

Eid-gebunden bitte ich euch diesen Brief vor den Augen jedweder Menschen geheim zu halten.
Grungni halt uns Wache! - Vorcher Onkson




Sonntag, 22. Dezember 2013

Karl auf dem Dach - Speckulationen über das Finale (Episode 1)


Middenheim über der Wolkendecke

Es war längst dunkel geworden. Wir irrten durch die Straßen Middenheims. Jzadkiel immer mir nach, Imrak war wiedereinmal verloren geganen.
Wir erfragten uns den Weg bei einem Halbling, ich hatte mich ihm über Mörser, einer uralten Geheimsprache der Halblinge, zu erkennen gegeben und er ließ mich eintreten.
Er hatte eine Karte, welche er uns mitgeben konnte, dafür versprach ich ihm so viel zu Essen wie ich niemals auftreiben konnte.
Wir gingen also Zielstrebig richtung Theologikum als plötzlich Gestalten in der Dunkelheit zu erkennen waren. Stadtwachen, da war ich mir sicher.
Da unsere Ausgangsbescheinigung bei Vorcher war, würden sie uns sofort festnehmen.
Also lief ich so schnell ich konnte, doch J'Zadkiel blieb stehen, es sah aus als hätte er einen ziemlich schlimmen Krampf. Wenig später fiel ein Schuss ganz in der Nähe. Sie haben ihn erschossen!
Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken. War es Trauer? Oder Freude? Ich war zu beschäftigt um darüber nachzudenken.
Karl über den Dächern Middenheims
Am Ende einer Sackgasse musste ich über eine Mauer klettern und gelangte so in einen Innenhof. Darin eine kleine Eisentür in eine weitere finstere Gasse, ein Kellerabgang und zwei Haustüren.
Im Keller konnte ich das Essen für meinen neuen Halblingsfreund besorgen, zudem fand ich ein riesiges Fass voller Most, von dem ich etwas in mein Horn füllen wollte, dabei ging einiges an meine gewänder und so überdeckte der strenge Geruch sogar den Gestank der Kanalisation.
Durch ein unverschlossenes Haus gelangte ich wieder auf die Straße und konnte einer Frau in ein Haus folgen welches mir irgendwie schon komisch vorkam. Große Tische mit vielen Stühlen.
Die Frau ließ mich durch den Hintereingang, doch ich musste nicht weit laufen bis ich die nächsten Wachen vor mir sah, ich ging also wieder in das Haus der Frau zurück und fragte sie über diese Wachen aus, die ja scheinbar aus ihrer Richtung kamen.
Sie erzählte mir, dass ein Zwerg bei ihnen war, da hörte ich ihr nicht länger zu und eilte aus dem Gebäude, das auf den zweiten Blick wie ein Gasthaus aussah.
Tatsächlich war es Vorcher. Er hatte mir eine spezielle Halblings-Kunstleiter mitgebracht.
Später erzählte er mir, dass er in der Truhe, in der eigentlich der Messingschädel eingeschlossen sein sollte, der Kopf des Leeroy jenkins lag.

Über den Dächern Middenheims

Liebnitz' Werk, meinte Onkson, jedoch glaubte man ihm nicht wirklich...